Nach Libor-Skandal Barclays-Chef will Geschäfte überprüfen

Der künftige Barclays-Chef will seine neue Aufgabe offenbar so gründlich wie möglich erledigen. Schon jetzt kündigte er an, die Geschäfte der Bank von Grund auf überprüfen zu wollen.
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Bei Barclays sollen demnächst einige Geschäfte erneut überprüft werden. Quelle: dapd

Bei Barclays sollen demnächst einige Geschäfte erneut überprüft werden.

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LondonDer künftige neue Verwaltungsratsvorsitzende der britischen Barclays Bank, David Walker, will die Geschäfte des Finanzinstituts nach dem Skandal um manipulierte Zinsen von Grund auf überprüfen. Er halte an keiner der Vorgehensweisen seines Vorgängers Marcus Agius fest, sagte Walker der Zeitung „The Sunday Telegraph“. Beobachter hatten spekuliert, dass sich Barclays mit seiner Abteilung Barclays Capital aus dem Investmentgeschäft zurückzieht. Walker, der sein Amt am 1. November antritt, sagte jedoch, er wolle, dass Barclays eine Universalbank bleibe.

Walker soll einen Nachfolger für den zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden Bob Diamond finden. Diamond war im Juli ebenso wie weitere Topmanager der Bank im Zuge des Maniuplationsskandals zurückgetreten. Die Behörden in Großbritannien und den USA hatten Ende Juni gegen Barclays eine Geldstrafe in Höhe von 453 Millionen Dollar (360 Millionen Euro) verhängt, weil das Kreditinstitut zur Festlegung des Londoner Referenzzinssatzes (LIBOR) zwischen 2005 und 2009 falsche Daten angegeben haben soll.

  • dapd
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