Nach Medienbericht Deutsche Bank und die Staatshilfe

Es war ein Ritterschlag für Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann: Das Institut gelangte ohne direkte Staatshilfe durch die Finanzkrise. Doch einem Bericht zufolge hat die Bank Verluste vertuscht, um das zu erreichen.
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Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann auf der Hauptversammlung Ende Mai 2012. Quelle: dpa

Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann auf der Hauptversammlung Ende Mai 2012.

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New YorkDie Deutsche Bank AG hat während der Finanzkrise bis zu zwölf Milliarden Dollar (9,2 Milliarden Euro) an nicht realisierten Verlusten versteckt, was ihr bei der Vermeidung einer staatlichen Rettungsaktion geholfen habe. Das berichtete die Zeitung „Financial Times“ (FT).

Die Deutsche Bank wies die Anschuldigungen umgehend in einer schriftlichen Mitteilung zurück. Den Angaben zufolge sind die Vorwürfe nicht neu, sondern schon Jahre alt. Zudem seien alle Finanzberichte korrekt gewesen. Nach eigenen Angaben kooperiert der Frankfurter Konzern mit der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC).

Die Financial Times berief sich in ihrem Artikel auf informierte Kreise. Das Blatt berichtete von drei ehemaligen Mitarbeitern der größten deutschen Bank und entsprechenden Beschwerden bei der US-Aufsicht. Ohne Staatshilfe durch die Finanzkrise gekommen zu sein war für Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann: Das Institut gelangte ohne direkte Staatshilfe durch die Finanzkrise. Doch einem Bericht zufolge hat die Bank Verluste vertuscht, um das zu erreichen.

 
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15 Kommentare zu "Nach Medienbericht: Deutsche Bank dementiert Vertuschung von Miliardenverlust"

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  • Kann ich mir gut vorstellen.Ich war zur der Zeit DBK Aktionär,verfolgte alles hautnah.Die Bank wurde von der Krise überraschtt,wie alle Banken.Waren garantiert long mit Optionen,ähnlich wie die SocGen im Jan 08 und als es abwärtsging fielen erstmal Verluste an,auch wenn es nur Buchverluste waren.
    Als es wieder aufwärtsging fiel dann wieder ein Gewinn an,aber zum Tiefpunkt der Krise Winter 08/09 waren es garantiert zunächst dicke Buchverluste.

  • Sie denken dabei an eine HRE als "Waschanlage"?

    Da kann was dran sein.

  • Vielleicht liefert "39 IAS" Aufklärung!

  • Ich bin Cpa und weiß wahrscheinlich besser wie Sie was unrealisierte Verluste sind.

  • @Haustechniker

    GR IST in einer chaotischen Anarchie,wir auf dem Weg dorthin.

  • Das die DB so durch die Finanzkriese kam, hat sie uns dummen Steuerzahlern zu verdanken. Hätten wir nicht die Schrottbanken (HRE, IKB, ... ) gerettet hätte die DB als Gläubiger haften müssen für den Schrott, den sie diesen Phantom-Banken noch schnell zugeschoben haben.

  • Vielleicht informieren Sie sich einfach mal darüber was "nicht realisierte Verluste" sind.

  • Was heißt hier die Verluste wurden vertuscht ?

    Soll das bedeuten, dass die Verluste noch immer unrealisiert in den Büchern liegen, oder wer
    soll die Verluste sonst abbezahlt haben ?

  • Ackermann würde in einem Rechtsstaat angeklagt werden und wahrscheinlich auch verurteilt.
    Ich bin es Leid mich von deutscher und ausländischen Politikern austricksen und belügen zu lassen. Wer sich so in die EU geschummelt hat wie die Griechen, sorry da habe ich kein Mitleid, Deutschland und die EU braucht Griechenland nicht aber Griechenland braucht wohl einen der sie aushält.
    Ob es zu großen Verwerfungen kommen wird sei noch dahin gestellt.

  • Lügen haben eben doch sehr viel längere Beine. Die Folgen der Gleichen kommen immer zeitig versetzt zum vorschein. Das ganze System baut auf Täuschung auf und ist daher destruktiv ausgerichtet und Ackermann (auch er, und daran kann man sie gut erkennen, immer bestrebt zu imponieren) ist eben auch ein Vertreter davon.

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