Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nach Privatisierung Verdi kritisiert Stellenabbau bei ehemaliger HSH Nordbank

Die einstige HSH Nordbank will nach ihrer Privatisierung massiv Stellen abbauen. Nun nimmt die Gewerkschaft Länder und Investoren in die Pflicht.
Kommentieren
Allein in Kiel sollen rund 500 Stellen gestrichen werden. Quelle: dpa
HSH Nordbank

Allein in Kiel sollen rund 500 Stellen gestrichen werden.

(Foto: dpa)

Kiel/HamburgDie frühere HSH Nordbank plant nach dem Verkauf an Privatinvestoren nach Angaben des Betriebsrats einen drastischen Stellenabbau. Von zuletzt 1700 Vollzeitstellen in Hamburg und Kiel sollen mehr als 700 gestrichen werden, wie die Arbeitnehmervertreter am Dienstag mitteilten. Unklar blieb zunächst, in welchem Zeitraum der Stellenabbau vollzogen werden soll.

Allein am Standort Kiel seien bei der heutigen Hamburg Commercial Bank noch etwa 200 von bisher 700 Stellen vorgesehen, sagte Betriebsratschefin Simone Graf am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa nach einer Betriebsversammlung mit Bankchef Stefan Ermisch in Kiel.

Verdi sprach von einem „Desaster“. Die Gewerkschaft forderte eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft, an der sich die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein sowie die Investoren und die Bank selbst beteiligen müssten.

Die HSH Nordbank war 2003 aus der Fusion der Landesbanken von Hamburg und Schleswig-Holstein hervorgegangen und hatte in ihrer kurzen Geschichte mit vielen Krisen und Skandalen zu kämpfen. Nachdem sie zwei Mal von den Ländern vor der Pleite gerettet wurde, musste sie auf Anweisung der EU-Kommission verkauft oder abgewickelt werden. Für eine Milliarde Euro übernahmen US-Investmentfonds unter der Führung von Cerberus und Christopher Flowers das Institut. Die HSH Nordbank war damit die erste deutsche Landesbank, die privatisiert wurde.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Nach Privatisierung: Verdi kritisiert Stellenabbau bei ehemaliger HSH Nordbank "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.