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Nachgefragt VW Financial Services: "Alles aus einer Hand"

Das Handelsblatt im Gespräch mit Burkhard Breiing, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Financial Services.

Handelsblatt: Mit dem Kauf von Lease-Plan haben Sie Ihr herstellerunabhängiges Geschäft ausgebaut. Macht es für eine Auto-Tochter Sinn, auch andere Marken zu betreuen?

Breiing: Wir verkaufen mit unserem Flotten-Management einen Service, bei dem man keine Ein-Marken-Strategie fahren kann. Wir müssen den Unternehmen bieten, was sie wollen. Und die meisten wollen die Wahl haben zwischen verschiedenen Herstellern. Und sie wollen das alles aus einer Hand.

Erhalten die Kunden bessere Konditionen für VW-Modelle?

Nein, wir haben ja auch andere Investoren mit an Bord. Die wären dagegen. Außerdem würden wir uns das Geschäft kaputtmachen, für das eine unbedingte Marken-Unabhängigkeit charakteristisch ist.

Was bedeutet die Lease-Plan-Übernahme für den Markt des herstellerunabhängigen Leasings?

Man braucht eine gewisse Größe, um wettbewerbsüberlegene Angebote formulieren zu können. Ich rechne daher mit einer weiteren Konsolidierung auf dem Markt. Die Großen haben auch beim Einkauf Vorteile - nicht nur bei den Autos, sondern auch bei Reifen, Versicherungen und anderen Produkten.

Wo sehen Sie im Leasinggeschäft noch Möglichkeiten, das Geschäftsfeld auszuweiten?

Wir sehen rund um Versicherungen enormes Potenzial. Schon heute haben eine Million Kunden einen Auto-Versicherungsvertrag bei uns laufen. Wir verhandeln derzeit mit Versicherern, um für das Risikoprofil unserer Konzernfahrzeuge bessere Konditionen zu bekommen.

Sie streben ein separates Rating für Volkswagen Financial Services an. Welche Auswirkungen hätte das auf das Leasing-Geschäft?

Rating ist Ausdruck der Kreditausfallwahrscheinlichkeit. Unser Geschäft hat ganz andere Risikostrukturen als die Autoproduktion, die Werke baut und erst Jahre später den Return sieht. Wir gehen von einem besseren Rating für die Finanztochter aus. Und das bedeutet, dass die Refinanzierung günstiger wird. Wir können also günstiger Geld aufnehmen und das erhöht die Marge.

Die Fragen stellte Katharina Kort.

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