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Naturkatastrophen Rückversicherer Swiss Re erwartet Milliarden-Belastung im vierten Quartal

Laut Einschätzung von Swiss Re beträgt die Schadensbelastung durch Naturkatastrophen mehrere Milliarden Dollar. An der Börse kam das nicht gut an.
Update: 15.01.2019 - 09:34 Uhr Kommentieren
Swiss Re erwartet Milliarden-Belastung im vierten Quartal Quelle: Reuters
Swiss Re

Die gesamte Branche müsse mit versicherten Schäden von 81 Milliarden Dollar rechnen, so der Rückversicherer.

(Foto: Reuters)

ZürichWaldbrände in Kalifornien und Stürme treiben die Kosten für Schäden bei der Swiss Re im vierten Quartal. Durch Naturkatastrophen allein habe der Schweizer Rückversicherer im Schlussquartal einen Schaden von einer Milliarde Dollar verbucht, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Hinzu kamen von Menschen verursachte Schäden von 300 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr geht Swiss Re nun von Schäden durch Naturkatastrophen und grossen von Menschen verursachten Ereignissen im Umfang von 2,9 Milliarden Dollar aus. Die gesamte Branche müsse mit versicherten Schäden von 81 Milliarden Dollar rechnen.

An der Börse kam das nicht so gut an: Die Swiss-Re-Aktie gab in einem festen Markt 0,3 Prozent nach.

„Die Grossschadenlast ist insgesamt umfangreich und höher, als bisher von den Börsenteilnehmern voraussichtlich erwartet wurde“, erklärten die Experten der Zürcher Kantonalbank. „Bilanziell können die Schäden von Swiss Re aber gut verkraftet werden.“

Die Waldbrände in Kalifornien waren Anfang November ausgebrochen. Sie zerstörten tausende Hektar Land, unzählige Gebäude und forderten über 85 Menschenleben. Den Schaden für die gesamte Versicherungsindustrie schätzt Swiss Re auf 16 Milliarden Dollar. Große Zerstörung hinterließen auch der Hurrikan Michael im Oktober und die Taifune Jebi und Trami in Japan. Zudem schlugen ein schwerer Satellitenschaden, ein Grossbrand in einem Industriebetrieb in Deutschland und die Überschwemmung eines Staudamms in Kolumbien zu Buche.

  • rtr
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