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Neuer Fußball-Sponsor Commerzbank schießt Postbank ins Aus

Die Commerzbank hat sich als neuer Sponsor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen die Postbank durchgesetzt. Die Tochter der Deutschen Post zeigte sich überrascht. Zu den genauen Kosten schwieg die Commerzbank, aber es gibt einige Hinweise.

HB FRANKFURT. Den Ausschlag gab die Bereitschaft des zweitgrößten deutschen Geldhauses, auch die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland finanziell zu unterstützen, wie DFB-Präsident Theo Zwanziger am Dienstag erläuterte.

Der langjährige "Premium-Partner" Postbank, dessen Vertrag im Frühjahr auslief, zeigte sich überrascht von der Entscheidung. Die Tochter der Deutschen Post habe am Ende durchaus Verhandlungsbereitschaft für eine Paketlösung einschließlich Frauen-WM signalisiert, sagte ein Sprecher.

Wieviel genau die Commerzbank sich das zunächst bis Ende Juni 2012 geplante Engagement kosten lässt, wollte Konzernchef Martin Blessing nicht sagen. Er sprach lediglich von einem siebenstelligen Betrag, den das Frankfurter Institut pro Jahr für Sport-Sponsoring ausgebe. Insgesamt wolle sich die Commerzbank hier künftig auf die Unterstützung des Fußballs konzentrieren - die Bank ist unter anderem Namensgeber des Frankfurter Bundesliga-Stadions. "Wir hoffen auf einen positiven Imagegewinn durch das Fußball-Engagement", sagte Blessing. Zudem ist die Commerzbank künftig exklusiver Finanzdienstleister für den Verband. "Wenn es aber nur um die Akquisition eines Firmenkunden gegangen wäre, wäre das sicher etwas teuer gewesen."

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach bezifferte die Summe allein für die Unterstützung der Frauen-Fußball-WM auf vier Millionen Euro. Die Verhandlungen mit dem Weltfußball-Verband Fifa, der auch bei den nationalen Werbepartnern ein Wörtchen mitzureden habe, seien weit fortgeschritten. "Wir rechnen in wenigen Wochen mit einer Vertragsunterzeichnung." Neben den beiden Hauptsponsoren Adidas und Daimler hat der DFB insgesamt fünf so genannte-Premium-Partner, die unter anderem mit dem DFB-Logo werben dürfen.

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