Neues Gesetz Privatbanken wollen keine US-Millionäre

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Nur „geringe Kundenzahl“ betroffen

Bei Treffen mit anderen Branchengrößen in Singapur sei es die “vorherrschende Stimmung”, US-Kunden nicht zu akzeptieren, erläutert de Guzman. Seines Wissens seien 18 Privatbanken in dem Stadtstaat tätig, darunter Tochtergesellschaften von UBS, Credit Suisse Group AG, Deutscher Bank und HSBC.

Die britische Großbank HSBC entschied sich im Juli letzten Jahres, Amerikanern außerhalb der USA keine Vermögensverwaltungs-Dienste mehr anzubieten.

Die Deutsche Bank erklärte, dass sie alle Wertpapierkonten im Ausland von Kunden mit Meldeadresse in den USA bis Mitte 2011 aufgelöst habe. Nicht von den Maßnahmen betroffen waren Spar- oder Girokonten und US-Bürger, die im Ausland ihren Wohnsitz haben. Insgesamt sei lediglich eine “geringe Kundenzahl” von den Maßnahmen betroffen gewesen, hieß es aus Frankfurt.

precher von Credit Suisse, der französischen BNP Paribas SA und der niederländischen ABN Amro Bank NV, die ebenfalls zu den weltweit zehn größten Vermögensverwaltern außerhalb der USA zählen, erklärten, dass ihre Banken den Fall prüften und sich bislang noch nicht entschieden hätten, wie sie mit amerikanischen Kontoinhabern verfahren wollten.

Bank of America ist mit verwalteten 1,9 Billionen Dollar der weltgrößte Vermögensverwalter, gefolgt von UBS und Morgan Stanley mit jeweils 1,6 Billionen Dollar, wie aus Scorpio-Daten hervorgeht.

  • Bloomberg
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