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Niederländischer Finanzkonzern ING-Chef erwartet Stellenabbau durch Digitalisierung der Banken

Die Digitalisierung wird nach Ansicht des Chefs des ING-Konzerns massive Stellenverluste mit sich bringen. Geldinstitute müssten sich massiv wandeln.
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Die Zentrale des niederländischen Finanzkonzerns in Amsterdam. Quelle: AP
ING

Die Zentrale des niederländischen Finanzkonzerns in Amsterdam.

(Foto: AP)

FrankfurtDer Chef des niederländischen Finanzkonzerns ING, Ralph Hamers, rechnet mit massiven Stellenverlusten durch die Digitalisierung in der Bankenbranche. „Wenn Sie die Zahl der Filialen reduzieren, heißt das, dass Mitarbeiter sich verändern müssen“, sagte er dem „Tagesspiegel“ laut Vorabmeldung aus der Montagausgabe. „Aus einem Filialmitarbeiter werden Sie so schnell keinen Datenexperten machen.“ Sein Institut habe allein in den Niederlanden in den letzten zehn Jahren die Zahl der Mitarbeiter halbiert.

Wandeln müssten sich die Geldinstitute auch deshalb, weil die Techkonzerne in den Markt drängten. „Amazon und Co. werden zunehmend zu Konkurrenten, indem sie Bankdienstleistungen anbieten“, sagte Hamers. „Als Bank müssen wir darauf reagieren, indem wir selbst auf den Plattformen präsent sind oder unsere eigenen gründen.“ In der Blockchain-Technologie sieht der ING-Chef eine große Chance. „Sie kann uns helfen, Transaktionen schneller, günstiger und sicherer zu machen.“

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  • rtr
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1 Kommentar zu "Niederländischer Finanzkonzern: ING-Chef erwartet Stellenabbau durch Digitalisierung der Banken"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Von den grossen Banken ist die ING wahrscheinlich die, wo die Digitalisierung am weiten
    fortgeschritten ist. Und die wird weiterhin an der Spitze dieser unausweichlichen Entwick-
    lung bleiben. Es werden Arbeitsplaetze auf der Strecke bleiben, aber es muss nicht notwen-
    digerweise eine grosse Entlastungswelle geben. Jeden Tag gehen Leute in Ruhestand und
    man kann auch einige Outsourcing-Massnahmen rueckgaengig machen.