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Österreichische Krisenbank ÖVAG-Fondsgeschäft geht an Union Investment

Seit vergangener Woche ist Österreichs Krisenbank ÖVAG Geschichte. Die Fondsgesellschaft Union Investment hat nun das Fondsgeschäft des Spitzeninstituts der Österreichischen Volksbanken übernommen.
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Die ÖVAG – das Spitzeninstitut der österreichischen Volksbanken – ist seit vergangener Woche Geschichte. Quelle: dpa
Österreichische Volksbank (ÖVAG)

Die ÖVAG – das Spitzeninstitut der österreichischen Volksbanken – ist seit vergangener Woche Geschichte.

(Foto: dpa)

Wien/Frankfurt Die Fondsgesellschaft Union Investment baut mit der Übernahme eines Teils der Krisenbank ÖVAG ihr Österreich-Geschäft aus. Die Frankfurter Gesellschaft übernehme die Volksbank Invest Kapitalanlagegesellschaft und 94,5 Prozent der Immobilienfondstochter Immo KAG, wie Union Invest am Montag mitteilte.

Der Verkauf soll nach der noch ausstehenden Genehmigung der Finanzmarktaufsicht FMA bis Ende September über die Bühne gehen. Über den Preis hatten die beiden genossenschaftlichen Institute Stillschweigen vereinbart. Zwei mit der Angelegenheit vertrauten Personen zufolge liegt er im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Reuters hatte bereits zuvor über die Transaktion berichtet.

„Union Investment nutzt die Möglichkeit, den Marktauftritt in Österreich zu stärken und weitere Kundengruppen zu erschließen“, begründete die Fondgesellschaft den Zukauf. Sie war in der Alpenrepublik bislang hauptsächlich bei institutionellen Investoren wie Pensionskassen und Versicherungen tätig.

Die neue Tochter VB Invest bietet derzeit 42 Wertpapierfonds an. Zudem will die Union künftig auch ihre eigenen Fonds über die österreichischen Volksbanken vertreiben. Die ÖVAG – das Spitzeninstitut der österreichischen Volksbanken – ist seit vergangener Woche Geschichte: Ihre lebensfähigen Teile hat die Bank auf die Volksbank Wien-Baden übertragen – der Rest wird über die Bad Bank Immigon abgebaut.

Finance Briefing
  • rtr
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