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Online-Bezahldienst E-Commerce-Boom lässt Gewinn von Paypal wachsen – Anleger sind dennoch enttäuscht

Der Internethandel boomt und Paypal sahnt ab: Einnahmen und Gewinn legen deutlich zu. Allerdings färbt der Erfolg nicht auf den Aktienkurs ab.
Update: 25.04.2019 - 07:52 Uhr Kommentieren
Paypal: Gewinn wächst, Anleger sind dennoch enttäuscht Quelle: dpa
Paypal

Das Logo des Bezahldienstes auf einem iPhone.

(Foto: dpa)

San Jose Dank eines florierenden Internethandels hat der Online-Bezahldienst Paypal die Einnahmen und den Gewinn zu Jahresbeginn kräftig gesteigert. In den drei Monaten bis Ende März legte der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 31 Prozent auf 667 Millionen Dollar (598 Millionen Euro) zu, wie die frühere Ebay-Tochter am Mittwoch nach US-Börsenschluss in San Jose mitteilte. Der Umsatz kletterte um zwölf Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar.

Während Paypal die Markterwartungen beim Gewinn klar übertraf, hatten einige Anleger bei den Erlösen mit etwas mehr gerechnet. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit einem moderaten Kursverlust.

Erstmals gab das Unternehmen auch Zahlen zur in den USA beliebten Zahlungs-App Venmo bekannt: Venmo habe 40 Millionen Nutzer zu der Plattform geführt, teilte PayPal mit.

Laut dem Unternehmensbericht hat PayPal nun insgesamt 277 Millionen Kundenkonten – darunter 22 Millionen Händlerkonten. Das gesamte Zahlungsvolumen für Venmo stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich um 73 Prozent auf 21 Milliarden Dollar.

Laut PayPal sei Venmo auf dem Weg, noch in diesem Jahr ein Zahlungsvolumen von 100 Milliarden Dollar zu erreichen. Rival Square, betrieben von Twitter-Chef Jack Dorsey, meldete ab Dezember 15 Millionen aktive Nutzer für seine Cash-App.

„Venmo setzt sein Momentum weiter fort“, sagte PayPal-Chef Dan Schulman beim Gespräch mit Analysten. „Da sich das Nutzerwachstum weiter beschleunigt, wenden sich Händler zunehmend an Venmo, um eine engagierte Kundenbasis zu gewinnen.“

Venmo hat unter anderem Partnerschaften mit Chipotle, GrubHub und Uber geschlossen, was laut Schulman ein Schlüssel sei, um mit der App Einnahmen zu erzielen.

Die Finanz-App funktioniert zudem in vielen Punkten wie ein soziales Netzwerk: Nutzer können sich beispielsweise zu Zahlungen äußern und sehen, was Freunde dafür ausgeben. Ursprünglich wurde Venmo für 26 Millionen Dollar von BrainTree und später von PayPal gekauft.

Dabei ist Venmo für seine Muttergesellschaft bisher noch nicht zur Geldmaschine geworden. Zu einem angestrebten Zeitpunkt für die Rentabilität wollte PayPal keine Angaben machen. Man sei aber äußerst Zufrieden mit der Entwicklung, hieß es.

Vor allem Sofortüberweisungen und Venmos Debitkarte hätten das Umsatzwachstum angetrieben. Das „Wall Street Journal“ hatte kürzlich berichtet, das Unternehmen wolle bald eine Venmo-Kreditkarte einführen.

Mit Material von dpa.

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