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Onlinebanking Goldman verschiebt Start der Online-Plattform Marcus in Deutschland

Weil der Brexit verschoben wurde, lässt sich das Wall-Street-Haus nun mehr Zeit mit der Expansion nach Europa. Dem Goldman-Chef kommt das aber gelegen.
Update: 05.05.2019 - 17:28 Uhr Kommentieren
Goldman Sachs will im Sommer die erste Kreditkarte gemeinsam mit Apple und Mastercard auf den Markt bringen. Quelle: Reuters
Goldman Sachs

Goldman Sachs will im Sommer die erste Kreditkarte gemeinsam mit Apple und Mastercard auf den Markt bringen.

(Foto: Reuters)

New York Eigentlich sollte die Online-Bank von Goldman Sachs noch in diesem Jahr in Deutschland starten. Doch die Verschiebung des Brexits auf den Herbst macht das Projekt offenbar weniger dringlich. Die Online-Plattform Marcus soll nun erst 2020 auf den deutschen Markt kommen, teilte Goldman Sachs am Sonntag mit. Zuerst hatte die „Financial Times“ darüber berichtet.

In den USA vergibt Marcus bereits seit 2016 Verbraucherkredite bis 40.000 Dollar und bietet gut verzinste Sparkonten. Im vergangenen Jahr war Marcus auch in Großbritannien gestartet, bietet dort bislang jedoch keine Kredite an, das wird jedoch besser angenommen als zunächst gedacht.

„Der Start von Marcus in Großbritannien war sehr erfolgreich. Wir konzentrieren uns nun darauf, das Angebot hier auszubauen, bevor wir in anderen Ländern expandieren“, sagte Des McDaid, der England-Chef von Marcus. Die Online-Tochter ist Teil von Goldmans Initiative, stärker auf weniger schwankungsanfällige Geschäftsfelder zu setzen und sich weniger abhängig von Hedgefonds, Großkunden und besonders wohlhabenden Einzelpersonen zu machen.

Goldman-Chef David Solomon kommt die Verschiebung gelegen. Die Bank baut zwar einerseits ein Kreditkartengeschäft auf, damit sie im Sommer die erste Kreditkarte gemeinsam mit Apple und Mastercard auf den Markt bringen kann. Auch investiert Goldman in den Aufbau einer Cash-Management-Abteilung.

Gleichzeitig will Solomon jedoch Kosten reduzieren. Im kommenden Jahr will Marcus dann zunächst auf dem deutschen Markt starten, hieß es, und später auch in andere europäische Länder expandieren.

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