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Onlinebanking Neue Störungen beim Onlinebanking der DKB und Commerzbank

Am Montagvormittag gab es bei der Commerzbank etwa eine Stunde lang Probleme bei der Anmeldung zum Onlinebanking. Die IT-Pannen häuften sich zuletzt.
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Am Montagvormittag gab es bei der Commerzbank Log-in-Probleme beim Onlinebanking. Quelle: dpa
Commerzbank

Am Montagvormittag gab es bei der Commerzbank Log-in-Probleme beim Onlinebanking.

(Foto: dpa)

Frankfurt Deutsche Onlinebanking-Kunden brauchten am Montag starke Nerven. Erstmals in diesem Jahr war das Kundenportal der Deutschen Kreditbank (DKB), der Direktbank der BayernLB, von einem Totalausfall betroffen. Seit den Morgenstunden konnten sich DKB-Kunden nicht mehr anmelden, um Überweisungen zu tätigen oder ihren Kontostand einzusehen. Auch die Smartphone-App war offline. Die Störung war am späten Montagnachmittag immer noch nicht behoben.

Ein DKB-Sprecher erklärte, es handele sich nicht um einen Hackerangriff. Die Störung betreffe das sogenannte Front-End, also das Kundenportal. „Unser Back-End ist nicht gestört. Kunden können weiterhin Überweisungen empfangen, Kartenzahlungen und Abhebungen durchführen.“ Man arbeite unter Hochdruck an einer Lösung. Eilige Überweisungen sollten Nutzer telefonisch in Auftrag geben. Ob es Entschädigungen gebe für den Fall, dass dringende Zahlungen nicht ausgeführt werden, ließ der Sprecher offen.

Im Internet brach sich der Kundenzorn Bahn. „DKB gehackt?“, fragte ein Twitter-Nutzer. Ein anderer kritisierte den Mangel an Informationen. „Warum verschweigen Sie noch immer den Grund der Störung? Ich mache mir ernsthaft Sorgen um meine Daten und mein Geld!“ Einige Nutzer hatten bereits am Wochenende von Ausfällen berichtet. Die DKB hat gut vier Millionen Privatkunden.

Die Commerzbank war am Montagvormittag erneut von einem Ausfall betroffen. „Es gab Anmeldeprobleme beim Onlinebanking“, erklärte ein Sprecher. Gegen Mittag sei die Störung behoben gewesen. Die Homepage habe eine große Last an Anfragen verarbeiten müssen, wodurch es zu Wartezeiten gekommen sei. Daueraufträge und Kartenzahlungen hätten wie gewohnt funktioniert.

Bereits am Freitag hatte eine IT-Panne für Ärger gesorgt: Commerzbank-Kunden konnten zeitweise am Bankautomaten kein Geld abheben oder Einkäufe per Girocard bezahlen. Der Zugang zum Onlinebanking war stundenlang nur eingeschränkt möglich. Geldeingänge wurden zum Teil nicht verbucht.

Mit dem Problem vom Freitag habe die aktuelle Störung nichts zu tun, hieß es am Montag. Ähnliches hatte die Commerzbank in Bezug auf die vorherige Panne erklärt; für das Institut ist es die dritte Großstörung binnen vier Wochen. Da sie erneut um den Monatswechsel auftrat, machten sich Kunden Sorgen um ihren Gehaltseingang. „Das ist extrem ärgerlich. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, solche Probleme für die Zukunft auszuschließen“, so der Sprecher. Die Commerzbank hat 13 Millionen Privatkunden.

Bei größeren IT-Pannen werden Banken in aller Regel aufgefordert, die Finanzaufsicht (Bafin) über die Gründe der Störungen zu informieren. „Die große Mehrzahl von Cybervorfällen ist nicht Ergebnis krimineller Attacken von außen, sondern das Ergebnis von internen Fehlern“, hatte Bafin-Chef Felix Hufeld vergangene Woche in Frankfurt erklärt.

Mehr: Im Juni gibt es zum zweiten Mal bei der Commerzbank wegen technischer Störungen Beeinträchtigungen im Privatkundengeschäft. Lesen Sie hier, wie Kunden auf die IT-Panne reagieren.

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