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Orkan „Xaver“ könnte Versicherer Milliarden kosten

Vor einer Woche hat der Orkan „Xaver“ in Deutschlands gewütet. Jetzt zeichnen sich die Konsequenzen für die Versicherer ab: Eine Prognose des Dienstleisters Air Worldwide zeigt, welche Kosten auf die Branche zukommen.
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Sturmflut am Hafen in Niedersachsen: Im Fall von „Xaver“ erwarten die Experten, dass der größte Teil der Schäden auf Dänemark, Deutschland und Großbritannien entfällt. Quelle: dpa

Sturmflut am Hafen in Niedersachsen: Im Fall von „Xaver“ erwarten die Experten, dass der größte Teil der Schäden auf Dänemark, Deutschland und Großbritannien entfällt.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Orkan „Xaver“ in Europa könnte für die Versicherungsbranche ein weiterer Milliardenschaden werden. Die Belastungen dürften sich auf 700 Millionen bis 1,4 Milliarden Euro summieren, teilte der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister Air Worldwide am Donnerstag in Boston mit.

Damit wären die Folgen von „Xaver“ im schlimmsten Fall kaum geringer als die seines Vorgängers „Christian“, der Ende Oktober über Nordeuropa gezogen war. Für dessen Folgen müssen die Versicherer einer früheren Schätzung von Air Worldwide zufolge voraussichtlich mit 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro geradestehen.

Im Fall von „Xaver“ erwarten die Experten, dass der größte Teil der Schäden auf Dänemark, Deutschland und Großbritannien entfällt. Aber auch in den Niederlanden, Belgien, Schweden und Norwegen hatte der Sturm Anfang Dezember gewütet. Laut einer Schätzung des weltgrößten Rückversicherungsmaklers Aon Benfield dürften sich die versicherten Schäden in Deutschland auf 100 bis 200 Millionen Euro belaufen.

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  • dpa
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