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Paul Achleitner Aufsichtsratschef kauft Deutsche-Bank-Aktien für fast eine Million Euro

Paul Achleitner hat sein Depot an Deutsche-Bank-Aktien aufgestockt. Die Aktion konnte aber den Negativtrend des Wertpapiers nicht aufhalten.
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Der Aufsichtsrats-Chef erhielt im vergangenen Jahr ein Basisgehalt von 858.333 Euro. Quelle: Reuters
Paul Achleitner

Der Aufsichtsrats-Chef erhielt im vergangenen Jahr ein Basisgehalt von 858.333 Euro.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner hat fast eine Million Euro in Aktien des Geldhauses investiert. Laut einer Börsenmitteilung vom Freitag kaufte der Manager Papiere im Wert von insgesamt 992.380 Euro. An der Börse machte die Aktie des Instituts einen kleinen Hüpfer nach oben, notierte jedoch in einem schwachen Gesamtmarkt immer noch 1,5 Prozent im Minus bei 6,99 Euro. „Generell sind Insider-Käufe von Führungskräften als gutes Signal zu sehen, somit ist es ein positiver Impuls für die Aktie“, sagte ein Händler.

Kurz nach der Ankündigung des Radikalumbaus der Deutschen Bank Anfang Juli hatte Vorstandschef Christian Sewing Insidern zufolge erklärt, ein Viertel seines Grundgehalts in eigene Aktien stecken zu wollen, um seine Zuversicht in die neue Strategie zu untermauern. Für 2018 bekam Sewing laut Geschäftsbericht ein Grundgehalt von 3,4 Millionen Euro. Gemessen daran müsste er Deutsche-Bank-Papiere im Wert von 850.000 Euro kaufen. Achleitner erhielt im vergangenen Jahr ein Basisgehalt von 858.333 Euro.

Die Deutsche-Bank-Aktie stand vor der Ankündigung der neuen Konzernstrategie massiv unter Druck. In den vergangenen zwölf Monaten verlor sie fast 40 Prozent an Wert, der Dax gab im selben Zeitraum 3,8 Prozent nach. Anfang Juni war die Aktie des größten deutschen Geldhauses auf ein Rekordtief von 5,80 Euro gefallen.

Mehr: Der angekündigte Umbau hat die Deutsche Bank nötig. Das zeigen auch die neusten Quartalszahlen.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Paul Achleitner: Aufsichtsratschef kauft Deutsche-Bank-Aktien für fast eine Million Euro"

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  • Charm - Offensive für Aktionäre?
    HB: „Aufsichtsratschef kauft Deutsche-Bank-Aktien für fast eine Million Euro“
    Die Aufgabe des Hr. Achleitner wäre es gewesen, den Niedergang der Deutschen Bank zu verhindern. Mit dem rechtzeitigen Umbau der Bank ab 2012 und der rechten Auswahl an neuen Führungskräften. Jahrelang hat der Aufsichtsrat Versäumnisse gepflegt, Schaden angerichtet oder zugelassen und mit Kapitalerhöhungen „saniert“. Dutzende Milliarden wurden vernichtet. Das ist die Verantwortung des Aufsichtsrates unter Führung von Hr. Achleitner.
    Im Vergleich mit anderen europäischen oder amerikanischen Instituten ist die Deutsche Bank degeneriert und schwach. Dies im Land mit höchster Bonität, einem Eldorado an Wirtschaftskraft.
    Der Schaden bleibt und es wäre ein Wohl, wenn die Urheber ziehen würden.