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Paul Achleitner Deutsche-Bank-Chefaufseher gegen Strategiewechsel bei Investmentsparte

Die Investmentbanker der Deutschen Bank fahren Verluste ein, Konzernchef Sewing macht Druck auf die Sparte. Doch Chefaufseher Achleitner will an deren Ausrichtung festhalten.
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Im Fall der Investmentbanking-Sparte gehe es nicht um die Strategie, sondern um die Ausführung, sagt der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank. Quelle: Reuters
Paul Achleitner

Im Fall der Investmentbanking-Sparte gehe es nicht um die Strategie, sondern um die Ausführung, sagt der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank.

(Foto: Reuters)

BerlinNach dem Scheitern der Fusionsverhandlungen der Deutschen Bank lehnt Aufsichtsratschef Paul Achleitner einen Strategiewechsel bei der Investmentsparte ab. In einem an diesem Montag veröffentlichten Interview mit der „Financial Times“ verteidigte er die Bemühungen der Sparte, die seit zwei Quartalen Verluste einfährt, das Ruder wieder herumzureißen.

Jeder Manager müsse sich ständig an ein sich wandelndes Marktumfeld anpassen, sagte er. In diesem Fall gehe es jedoch nicht um die Strategie, sondern um die Ausführung. Gerade in einem Geschäftsfeld wie den Kapitalmärkten, das so volatil und raschen Veränderungen unterworfen sei, werde es auch in Zukunft ständig Anpassungen geben.

Achleitner betonte, dies sei seine persönliche Sicht. Der Manager galt als Befürworter einer Fusion mit der Commerzbank. Nach dem Scheitern ihrer Fusionsverhandlungen wollen Deutsche Bank und Commerzbank ihre Probleme nun alleine lösen.

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing setzte in einem Interview die Investmentbanker seines Hauses unter Druck: „Im Kapitalmarktgeschäft haben wir zuletzt wenig verdient“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Bei stabileren Märkten könne die Deutsche Bank dort auch wieder wachsen. „Richtig ist allerdings auch: Wenn sich das nicht nachhaltig verbessert, dann werde ich auch so konsequent sein und sagen: Da müssen wir uns etwas anderes überlegen.“

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1 Kommentar zu "Paul Achleitner: Deutsche-Bank-Chefaufseher gegen Strategiewechsel bei Investmentsparte"

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  • JP Morgan verdiente im ersten Quartal 9,2 Milliarden Dollar.
    Bank of America steigert Gewinn auf 6,9 Milliarden Dollar.
    Aber in dieser Liga spielt die Deutsche Bank schon längst nicht mehr und Aufsichtsratsvorsitzender Paul Achleitner bleibt Schadenserklärer statt Erfolgsverkünder. Die Strategie des altersgerechten Aussitzens von Problemen zeigt sich nach vielen Jahren an den positiven Ergebnissen, die nie eintraten und durch 32, 8 Mrd. Kapitalerhöhungen und Verkauf von Unternehmensteilen auf Kosten der Aktionäre kompensiert wurden. Unbegreiflich, auch diese Gelder verbrannten ohne Wirkung.
    Die Tiroler würden sagen: Mander s´isch Zeit.

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