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Paul Achleitner Deutsche-Bank-Chefkontrolleur berät Bundesregierung nicht mehr

Ein Job weniger für Paul Achleitner: Der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank gibt seinen Posten als Berater der Regierung auf. Doch an Arbeit wird es ihm dennoch nicht mangeln.
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Der Chefkontrolleur der Deutschen Bank hat demnächst einen Posten weniger inne. Quelle: Bloomberg/Getty Images
Paul Achleitner

Der Chefkontrolleur der Deutschen Bank hat demnächst einen Posten weniger inne.

(Foto: Bloomberg/Getty Images)

Frankfurt Über einen Mangel an Arbeit kann sich Paul Achleitner sicherlich nicht beklagen. Allein seine Rolle als Aufsichtsratschef der Deutschen Bank darf angesichts der vielfältigen Probleme des größten heimischen Geldhauses als Full-Time-Job gelten. Seit vergangenem Donnerstag hat der Österreicher zumindest ein bisschen weniger zu tun.

An diesem Tag kam die Börsensachverständigenkommission des Bundesfinanzministeriums (BSK) zusammen, und ein Punkt auf der Tagesordnung war Informationen aus Finanzkreisen zufolge die Verabschiedung von Achleitner als Vorsitzender der Kommission, die das Ministerium seit 1968 in Fragen der Kapitalmarktpolitik berät.

Der BSK hat 14 Mitglieder, die sich aus Vertretern von Banken, Versicherern, Investmentgesellschaften, der Industrie, Wissenschaftlern, Anlegerschützern und der Bundesbank rekrutieren. Achleitner hatte seinen jetzt vollzogenen Rückzug bereits im Frühjahr 2018 angekündigt.

An Arbeit wird es dem Multiaufsichtsrat auch in Zukunft nicht mangeln. Neben seiner Rolle als Chefkontrolleur der Deutschen Bank sitzt Achleitner unter anderem in den Aufsichtsräten von Bayer und Daimler.

Bayer hat bereits eine äußerst turbulente Hauptversammlung hinter sich, das Aktionärstreffen von Daimler am 22. Mai dürfte ebenfalls unruhig werden, und bei der Deutschen Bank, die einen Tag später folgt, ist der Ärger bereits programmiert. Gleich zwei einflussreiche Stimmrechtsberater empfehlen den Aktionären Vorstand und Aufsichtsrat nicht zu entlasten.

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