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PayrailsBerliner Fintech sammelt 32 Millionen Dollar ein

Payrails will Zahlungsprozesse effizienter machen. Nun erhält das Fintech neue Investorengelder, unter anderem für das Wachstum in wichtigen Märkten wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich.Dennis Schwarz 12.06.2025 - 08:07 Uhr Artikel anhören
Orkhan Abdullayev (links) und Emre Talay: Die Gründer von Payrails. Foto: Payrails

Frankfurt. Payrails hat sich neues Kapital von Investoren gesichert: Das Berliner Fintech sammelt in einer Finanzierungsrunde 32 Millionen US-Dollar (etwa 28 Millionen Euro) ein. Das gab das Unternehmen am Donnerstagmorgen bekannt.

An der Runde beteiligen sich namhafte Geldgeber. Neben HV Capital investieren auch die bestehenden Investoren EQT Ventures, General Catalyst und Andreessen Horowitz. Die kalifornische Beteiligungsgesellschaft Andreessen Horowitz war es auch, die bereits vor etwa drei Jahren die erste Finanzierungsrunde von Payrails angeführt hatte. Damals sammelte das Fintech 6,4 Millionen US-Dollar ein. Zu der Bewertung wollte sich das Unternehmen nicht äußern.

„Die Finanzierungsrunde gibt uns neue Ressourcen für unser künftiges Wachstum“, sagte Mitgründer Orkhan Abdullayev im Gespräch mit dem Handelsblatt. Das Fintech wolle mit dem Kapital das Vertriebsteam erweitern und vor allem in den Kernmärkten Deutschland, Großbritannien, Frankreich und weiteren wichtigen Märkten in der EMEA-Region wachsen.

Payrails: Puma, Vinted und Flix sind Kunden

Payrails wirbt damit, es Unternehmen zu ermöglichen, ihre Zahlungsprozesse effizienter zu steuern und zu optimieren. Das Fintech bildet dabei den gesamten Zahlungszyklus ab. Dazu gehören etwa Funktionen wie Auszahlungen, der automatisierte Abgleich von Zahlungsdaten und seit Kurzem auch In-Person-Zahlungen. Die Plattform bietet mehr als 100 Schnittstellen.

Zu den Kunden zählen nach eigenen Angaben der Sportartikelhersteller Puma, die Secondhand-Plattform Vinted, das Mobilitätsunternehmen Flix und auch der Lieferdienst Just Eat Takeaway. Anfang dieses Jahres hat Payrails eine strategische Partnerschaft mit Mastercard geschlossen.

„Wir konzentrieren uns auf globale Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 100 Millionen Euro“, sagte Abdullayev. Im vergangenen Jahr verarbeitete Payrails täglich mehr als eine Million Transaktionen.

Einnahmen generiert das Unternehmen etwa über fixe Kosten pro Transaktion. Profitabel ist das Fintech nicht, zunächst steht nach eigenen Angaben noch Wachstum im Fokus.

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Payrails ist derzeit in 30 Märkten des Wirtschaftsraums Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) aktiv und beschäftigt etwa 100 Mitarbeiter in der Zentrale in Berlin.

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