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Peter Selman Deutsche Bank verliert wohl ihren Aktienchef

Die im Detail noch unbekannten Umbaupläne der Deutschen Bank sorgen für Unruhe. Ein weiterer hochrangiger Banker aus den USA steht vor dem Abschied.
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Vorstandschef Christian Sewing hatte auf der jüngsten Hauptversammlung „tiefe Einschnitte“ angekündigt, die vor allem das US-Geschäft treffen dürften. Quelle: AP
Deutsche-Bank-Niederlassung in New York

Vorstandschef Christian Sewing hatte auf der jüngsten Hauptversammlung „tiefe Einschnitte“ angekündigt, die vor allem das US-Geschäft treffen dürften.

(Foto: AP)

FrankfurtDie sich anbahnenden Einschnitte im Investmentbanking der Deutschen Bank führen mittlerweile zu prominenten Abgängen in den USA: So wird der globale Chef des Aktienhandels, Peter Selman, die Bank sehr wahrscheinlich verlassen, hieß es in Finanzkreisen. Die Bank habe mit ihm über eine Aufgabe in der geplanten Abwicklungsbank gesprochen, doch zuletzt habe Selman angedeutet, gehen zu wollen, hatte zuvor das „Wall Street Journal“ berichtet.

Zuletzt hatten zahlreiche hochrangige Investmentbanker aus den USA die Deutsche Bank verlassen. So heuerte Mark Keene, ein US-Spezialist des Technologie-, Media- und Telekom-Teams, bei Citigroup an. Das gleiche sollen die Deutsche-Bank-Veteranen aus dem Beratungsgeschäft, Mark Hantho und John Eydenberg, dem „Wall Street Journal“ zufolge getan haben.

Hintergrund sind die im Detail noch unbekannten Umbaupläne der Deutschen Bank. Vorstandschef Christian Sewing hatte auf der Hauptversammlung „tiefe Einschnitte“ angekündigt.

Details nannte er zwar nicht, doch seine Andeutungen lassen darauf schließen, dass er unter anderem das Aktiengeschäft deutlich stutzen will, vermutlich auch Teile des Staatsanleihegeschäfts außerhalb Europas. Vor allem in den USA dürfte die Bank das Geschäft deutlich eindampfen. Bankenaufseher fordern das schon lange von dem Institut.

Klarheit darüber dürfte es im Verlauf des nächsten Monats geben, spätestens zur Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 24. Juli. Im Gespräch ist etwa die Einrichtung einer Abwicklungseinheit, in der die Bank nicht-strategische Vermögenswerte wie etwa langlaufende Derivate in Milliardenhöhe parken dürfte. Die unklaren Aussichten dürften viele Deutschbanker allerdings schon jetzt dazu motivieren, sich nach alternativen Jobs umzusehen.

Mehr: Die Nachricht, Deutsche-Bank-Chef Sewing könne sich vom Finanzvorstand trennen, stieß kürzlich auf Verblüffung. Für Großinvestoren wäre sein Abgang eine Enttäuschung.

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