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Philippe Donnet Generali-Chef zeigt sich offen für Akquisitionen

Die Kasse des italienischen Versicherers Generali ist gut gefüllt. Jetzt soll vor allem der Bereich Vermögensmanagement weiter wachsen.
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Das Mandat des Generali-Chefs wurde jetzt verlängert. Seine zweite Amtszeit läuft bis 2021. Quelle: Falk Heller für Handelsblatt
Philippe Donnet

Das Mandat des Generali-Chefs wurde jetzt verlängert. Seine zweite Amtszeit läuft bis 2021.

(Foto: Falk Heller für Handelsblatt)

Rom Die Entscheidung der Aktionäre war Formsache: Bei der Hauptversammlung des italienischen Versicherers Generali in Triest wurde Philippe Donnet am Dienstag mit einem zweiten Mandat als CEO betraut. Mit ihm wurde auch der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Gabriele Galateri di Genola, im Amt bestätigt. Der gebürtige Franzose Donnet, Jahrgang 1960, gilt als einer der besten Manager Italiens.

Seit 2016 hat er als Generali-Vorstandschef nach einem Spar- und Konsolidierungskurs den Aktienwert des Unternehmens gesteigert. Sein Vorgänger Mario Greco ging damals zum Konkurrenten Zurich. Donnet wiederum kam von Axa und war seit 2013 Italienchef von Generali.

Nie sei die Kapitalbasis des Versicherers solider gewesen, sagte Donnet. Seit November 2018, als er den neuen Strategieplan bis 2021 vorgestellt habe, sei die Aktie um 22 Prozent gestiegen.

Auf die Frage eines Aktionärs nach möglichen Akquisitionen antwortete Donnet, natürlich habe er die auf dem Zettel. „Ich bin sicher, dass es Gelegenheiten in Europa gibt.“ Die Kasse sei gefüllt. Vor allem der Bereich Vermögensmanagement solle weiter und schneller wachsen.

Und auch der erst vor Kurzem in Deutschland vollzogene Verkauf der Konzerntochter Generali Leben an Viridium war Thema in Triest. Dieser „für uns und die gesamte Branche in Deutschland richtungsweisende Schritt“ sei geschehen, ohne den Marktanteil aufzugeben. Vertrieb und Marke seien gestärkt und die operative Struktur sei vereinfacht worden, sagte Donnet. Weitere Verkäufe seien nicht vorgesehen.

Der ehemalige Rugbyspieler, selbstbewusst, weltläufig und elegant, arbeitete nach seinem Abschluss an der École Polytechnique in Paris immer in der Versicherungsbranche. Er ist ein Freund des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Und Donnet spricht fließend Italienisch. Triest ist der historische Sitz des größten Versicherers Italiens.

Seit ein paar Monaten ist das Hauptquartier jedoch im schwungvoll gedrehten Generali Tower in Mailand, den die 2016 verstorbene Stararchitektin Zaha Hadid entworfen hat. Für 2018 präsentierte Donnet einen Nettogewinn von 2,3 Milliarden Euro, der um 9,4 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres liegt. Ausgeschüttet wird eine Dividende in Höhe von 90 Cent.

„Wir spielen in der Champions League, nicht in der nationalen Liga“, sagte er bereits vor zwei Jahren bei seiner ersten Vorstellung der Quartalszahlen.

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