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Phishing-Angriff Apobank Opfer einer massiven Cyberattacke – Einschränkungen für Kunden

Cyberkriminelle haben die Apotheker- und Ärztebank ins Visier genommen und zum Teil Kundendaten ergaunert. Die Bank reagierte mit einer einschneidenden Maßnahme.
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Apobank Opfer von massiver Cyberattacke: Einschränkung für Kunden Quelle: imago
Apobank

Bei einer dreistelligen Zahl an Kunden sei es gelungen, betrügerische Überweisungen aufzugeben.

(Foto: imago)

Frankfurt Die Apobank, bei der viele Ärzte und Apotheker Kunden sind, ist seit mehr als drei Wochen Opfer eines massiven Phishing-Angriffs. Kriminelle versuchten mithilfe einer gefälschten Internetseite, an die Zugangsdaten von Kunden zu gelangen.

Bei einer dreistelligen Zahl an Kunden sei es gelungen, betrügerische Überweisungen aufzugeben, sagte eine Sprecherin dem Handelsblatt. Zuerst hatte das Magazin „Spiegel“ über den Fall berichtet.

Die Genossenschaftsbank reagierte mit einer einschneidenden Maßnahme auf die Attacke: „Wir haben vorsorgliche Limits zum Schutz unserer Kunden eingeführt“, sagte eine Sprecherin.

Kunden, die das SMS-Tan-Verfahren nutzen, können seit rund zwei Wochen keine Onlineüberweisungen mehr in Auftrag geben, die über einen festgelegten Betrag hinausgehen. Stattdessen verweist die Apobank sie an das Callcenter. Dort können die Zahlungen angewiesen und das neue Limit hochgesetzt werden.

Unter Apobank-Kunden sorgte die Maßnahme für Unmut. „Die Beschränkung des Überweisungslimits wurde leider von der Apobank nicht kommuniziert. Eine einfache E-Mail hätte gereicht“, schrieb ein Arzt auf Twitter. Im Callcenter kam es zu langen Wartezeiten.

Die Bank erklärt, sie habe ihre Kunden per Nachricht im Onlinebanking informiert. Kunden, die Verluste durch betrügerische Überweisungen erlitten haben, will die Bank individuell ansprechen.

Die Apobank hat rund 450.000 Kunden, von denen die Mehrheit das betroffene SMS-Tan-Verfahren benutzt.

Mehr: Die Dienstleister der Genossenschaftsbanken sehen große Probleme bei Zahlungsvorgängen mit Onlinebanken. Die betroffenen Institute wehren sich.

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