Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Pleite-Gefahr Intesa-Chef sieht Italiens steigende Risiken

Mögliche Zahlungsausfälle betreffen nicht nur Griechenland. Zwar setzt Italien derzeit ein Sparpaket um, aber auch dort steigen die Risiken zu denen der Chef der italienischen Bank Intesa Sanpaolo Stellung bezieht.
10 Kommentare
Die italienische Bank Intesa Sanpaolo in Mailand. Quelle: AFP

Die italienische Bank Intesa Sanpaolo in Mailand.

(Foto: AFP)

Rom Der Chef der italienischen Bank Intesa Sanpaolo hat vor der Gefahr einer Staatspleite seines Landes gewarnt. „Wir sollten wissen, dass es das Risiko eines Zahlungsausfalls gibt“, sagte Corrado Passera laut italienischen Agenturberichten am Sonntag dem Fernsehsender La7. Doch das Land könne die Krise überstehen, wenn seine Wirtschaft wieder wachse.

Als drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone sei Italien zwar „zu groß, um pleitezugehen, aber auch zu groß, um gerettet zu werden“, gab der Intesa-Chef zu bedenken. „Wir sollten es nicht für selbstverständlich nehmen, dass wir es schaffen ohne mutige Entscheidungen“, wurde Passera zitiert.

Die Regierung in Rom hat ein umstrittenes Sparpaket über 54 Milliarden Euro beschlossen. Manche Analysten bezweifeln allerdings, ob dies ausreicht, um an den Märkten das Vertrauen der Investoren wiederzugewinnen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

10 Kommentare zu "Pleite-Gefahr : Intesa-Chef sieht Italiens steigende Risiken "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ mikemc,
    Merkwürdig dass erst jetzt wo ich die Geduld verliere und anfange Hiebe zu verteilen, erst jetzt, sich Pazifisten zu Wort melden!
    Warum nicht schon früher?

  • Liebe deutsche Besserwisser,
    Die einzige möglich Lösung, wenn man den Euro und die EU (EU ohne Euro funktioniert nicht mehr) ist eine Wirtschaftsregierung für die Eurozone inklusiv einer Fiskalunion, wie von Wirtschaftsexperte bei der Euroeinführung empfohlen worden war (Eine Währungsunion ohne Fiskalunion ist nicht lebensfähig und es hat nie gegeben).
    Deutschland (weil stärker) hat es damals abgelehnt und auf das Prinzip der eigenen Verantwortung bestanden. Das war ein verhängnisvoller Fehler. Dummerweise hat Frankreich damals Deutschland unterstützt. Mitterand hätte es in der Hand gehabt, er hat es aber versäumt im Glaube Frankreich könnte so auch besser weg kommen)
    Jetzt haben wir den Salat, jetzt ist guter Rat teuer.
    So auf das Schnelle eine Wirtschaftsregierung mit Fiskalunion aus dem Hut zu zaubern dürfte schwierig sein.

  • Das friedliche Zusammenwachsen Europas finde ich nach wie vor eine der erfreulichsten Entwicklungen der jüngeren Geschichte. Die Krise des Euro ist nur Teil der globalen Krise unseres Wirtschaftssystems, das meines Erachtens, mit unabsehbaren Folgen, zusammenbrechen wird. Wenn ich mir so einige Kommentare der letzten Zeit ansehe, ob aus italienischer, griechischer oder deutscher Sicht, wir mir allerdings für die Zukunft Angst und bange. Diese Kommentatoren sollten allmählich begreifen, dass die Fronten längst nicht mehr zwischen Völkern und Nationen verlaufen, sondern zwischen Herrschenden und Beherrschten, überall auf der Welt. Die Antwort darauf muss lauten Einigkeit,nicht Hass. Sonst sehe ich wirklich ein bitteres Ende.

  • "Doch das Land könne die Krise überstehen, wenn seine Wirtschaft wieder wachse."
    ABER SIE WAECHST NICHT UND WIRD ES AUF ABSEHBARE ZEIT AUCH NICHT ! UND WAS JETZT ?

  • @machiavelli: mit ihrer nationalistischen Brandstiftung wollen sie uns Deutsche davon ueberzeugung, dass wir fuer Ihre unsoliden Staatsfinanzen buergen und ihre Anleihezinsen per EZB und demnaechst EFSF senken helfen. Nazi - Beschimpfungen sind ihr Dankeschoen fuer die Lasten, die der deutsche Steuerzahler aus Solidaritaet fuer ein gemeinsames friedliches Europa schultert ? Ist das ihr Kultureller Beitrag in der Gegenwart ?

  • @ Miss_Trauen,
    "die Deutschen (sollten) schnell die Staatsverschuldung auf die Höhe Italiens schubsen."
    Die ist sogar höher absolut gesehen!
    Die Deutsche haben schon immer von Italien gelernt.
    Ob Faschismus oder Musik (die Internationale Musiksprache ist italienisch; andante, forte, pianp u.v.m., das für die Kulturbanause wie Sie), Kunst und Architektur, sogar der Glauben kommt aus Italien und das Alphabet auch.
    Endlos unerschöpfliche Liste die ich hier nicht zu vollenden vermag.
    Aber die Deutsche haben auch viel erfunden, besonders während des 2. Weltkrieg!

  • @Machiavelli
    Genau. Das ist es, woran Merkel denkt, wenn sie von Kriegsgefahr schwadroniert. Wahrscheinlich wird Deutschland demnächst angegriffen von den anderen Euroländern, um das neue Großdeutschland zu verhindern. Da haben wir ja wirklich Glück gehabt. Diesen Deutschen muss man aber endlich das Handwerk legen! Wo kommen wir denn sonst hin?
    Im übrigen sollten die Deutschen schnell die Staatsverschuldung auf die Höhe Italiens schubsen... Die EZB kann dann ja den Schrott aufkaufen, und wir können endlich lernen, wie schön es ist, wenn man Party macht! Darauf freue ich mich schon. Und die Schicksalsgemeinschaft Euro bedeutet dann, dass wir alle bankrott gehen. Das ist doch wunderbar! So als Vorbereitung auf die "Vereinigten Staaten von Europa" kann doch gar nichts Besseres passieren...

    Blablabla... so ein Schwachsinn, wie er hier verbreitet wird, ist abenteuerlich. Aber amüsant. Eines stimmt aber: Die Pleite werden wir alle erleben. Sehr bald sogar. Darauf freue ich mich unbändig!

  • "so-was wie ein Reservat für deutsche Exporte mit horizontaler Arbeitsteilung,"
    Schon der Mangel an Fachkräfte in Deutschland, während in den Peripherieländern Fachkräfte Massenweise in die USA, Kanada, Australien und sogar Süd-Amerika auswandern, ist Beweis genug dafür!

  • @Machiavelli..diesem Kommentar kann ich nur beipflichten. Ich dachte ich waere allein, wenn ich von Zeit zu Zeit feststellen musste, wie verzerrt und offensichtlich absichtlich falsch berichtet wurde. Danke

  • Corrado Passera hat anscheinend noch nicht verstanden dass es Kräfte gibt, besonders in Deutschland, die jede Aussage zum Zweck der Meinungsmanipulation missbrauchen. Nicht der Gedanke sondern Worte werden falsch wiedergegeben, oder ein wichtiger Teil wird weggelassen (das Land könne die Krise überstehen, wenn seine Wirtschaft wieder wachse) dadurch erscheint die Aussage in einem anderen Licht!
    Teil des deutschen Geldadels und der deutscher Wirtschaft haben sich mit dem Eurogedanke noch nicht abgefunden und träumen wieder von einem Starken Deutschland in einem Europa der Nationen, von einer Art deutscher Wirtschaftsinteressenzone, so-was wie ein Reservat für deutsche Exporte mit horizontaler Arbeitsteilung, einer Art Neokolonialismus mit Deutschland und Frankreich als Kolonialmächte. Auch so wird eine Beherrschung Europa Deutschland nicht gelingen, und wenn man dafür mit dem Teufel paktieren muss.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%