Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Policen Allianz Deutschland profitiert von Geschäft mit Lebensversicherungen

Die Beitragseinnahmen des Versicherers sind im ersten Halbjahr um 15 Prozent gestiegen. Hohe Digitalisierungsausgaben drücken aber den Gewinn.
Kommentieren
Allianz: Nettogewinn bleibt im Vergleich zum Vorjahr stabil  Quelle: dpa
Allianz

Das Inlandsgeschäft des Münchener Versicherers brummt.

(Foto: dpa)

München Ein rasantes Neugeschäft in der Lebensversicherung treibt das Geschäft der Allianz in Deutschland an. Die Beitragseinnahmen seien im ersten Halbjahr um 15 Prozent auf den Rekordwert von 22 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Allianz Deutschland AG am Mittwoch mit. Dabei vereinnahmte der Münchner Versicherungsriese in der Leben-Sparte 41 Prozent mehr Neu- und Mehrbeiträge als im Vorjahr.

Ursache waren unter anderem viele neue Kunden in der Sparte Lebensversicherung, deren Umsatz um fast 25 Prozent auf knapp 13,7 Milliarden Euro zulegte.

In der Schaden- und Unfallversicherung legte die Allianz um 2,4 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro Beitragseinnahmen zu. Dabei musste sie den Direktversicherer AllSecur (jetzt Allianz Direct) an den Konzern abgeben; sonst hätte der Zuwachs bei 5,6 Prozent gelegen. Einen Schub erhofft sich die Allianz von der Übernahme der ADAC Autoversicherung vom Rivalen Zurich, der dort 650.000 Kfz-Policen angesammelt hatte.

Die Sachversicherung erwies sich im ersten Halbjahr als der Gewinnmotor der Allianz Deutschland. Das operative Ergebnis in der Sparte legte um 36 Prozent auf 481 Millionen Euro zu und steckte dabei auch die 273 Millionen Euro weg, die sie für die Pfingst-Unwetter „Jörn“ und „Klaus“ ausgeben musste.

Unter dem Strich trat die Deutschland-Tochter mit einem Nettogewinn von 792 (2018: 786) Millionen Euro aber praktisch auf der Stelle. Auch für das Gesamtjahr rechnet die Allianz in Deutschland mit einem „auf hohem Niveau stabilen“ Ergebnis. Der Versicherer ist mitten im Umbau und gibt viel Geld für die Digitalisierung aus. „Vereinfachung ist für uns dabei einer der wichtigsten Hebel“, sagte Allianz-Deutschland-Chef Klaus-Peter Röhler.

Mehr: Auf diese fünf Punkte sollten Anleger bei der Allianz achten.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: Policen - Allianz Deutschland profitiert von Geschäft mit Lebensversicherungen

0 Kommentare zu "Policen: Allianz Deutschland profitiert von Geschäft mit Lebensversicherungen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote