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Postbank-Integration Deutsche Bank einigt sich mit Mitarbeitervertretern zum Stellenabbau

Vollzug nach zähen Verhandlungen: Im Zuge der Postbank-Integration fallen bei der Deutschen Bank etwa 750 Vollzeitstellen weg. Weitere 1200 könnten folgen.
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Fortschritte bei der Integration der Postbank. Quelle: dpa
Deutsche Bank in Frankfurt

Fortschritte bei der Integration der Postbank.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Deutsche Bank wird im Zuge der Integration der Postbank rund 750 weitere Vollzeitstellen abbauen. „Gestern Abend haben Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Seite den Interessenausgleich für die Zentrale unserer Bank für Deutschland abgeschlossen“, heißt es in einem am Freitag verbreiteten Schreiben von Privatkundenvorstand Frank Strauß an die Mitarbeiter der DB Privat- und Firmenkundenbank. Ziel sei, Doppelungen an den beiden Standorten Frankfurt und Bonn abzuschaffen: „Jede Funktion gibt es mittelfristig nur einmal, entweder in Frankfurt oder in Bonn“, erklärte Strauß.

Das Handelsblatt hatte am Mittwoch bereits über Fortschritte bei diesen Gesprächen berichtet.

Noch verhandelt wird über die künftige Struktur des Bereichs Operations. Dazu gehören Kontoservice, Kreditabwicklung und ähnliche Verwaltungstätigkeiten. Hier könnten weitere 1200 Vollzeitstellen wegfallen. Strauß äußerte sich „zuversichtlich, dass wir auch die Vereinbarungen rund um unsere Operationseinheiten noch im Sommer mit den Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaften abschließen können“.

Der Stellenabbau sei „leider unumgänglich, wenn wir Doppelfunktionen vermeiden und unsere Organisation so aufstellen wollen, dass wir unsere Ziele erreichen können“, argumentierte der Privatkundenchef. Der Stellenabbau werde „sozialverträglich“ vorgenommen.

Nach einigem Hin und Her hatte sich die Deutsche Bank im Frühjahr 2017 entschieden, die Bonner Tochter Postbank doch nicht zu verkaufen, sondern in ihr Privat- und Firmenkundengeschäft einzugliedern. Die Sondierungsgespräche über eine Fusion mit der Commerzbank hatten die Verhandlungen über die Postbank-Integration zeitweise gebremst. Deshalb war nicht sicher, ob eine zügige Einigung mit den Arbeitnehmern, die sich heftig gegen einen Zusammenschluss mit der Commerzbank gewehrt hatten, möglich ist.

Ende des ersten Quartals beschäftigte die Deutsche Bank in der gesamten Privatkundensparte – also im deutschen und internationalen Privatkundengeschäft sowie dem Bereich Wealthmanagement und Digitales – 41.400 Mitarbeiter.

Mehr: Vorstandschef Christian Sewing wird ein Stein vom Herzen fallen. Nach dreimaligem Scheitern genügt die Deutsche Bank den Anforderungen der US-Aufseher.

  • dpa
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