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Privatbank Privatbank Julius Bär wächst langsamer als zuletzt

Die Schweizer Privatbank zieht weniger Gelder der vermögenden Kundschaft an. Analysten zeigen sich enttäuscht, an der Börse gibt die Aktie nach.
Update: 24.05.2019 - 11:09 Uhr Kommentieren
Die Privatbank musste zuletzt ein Sparprogramm auflegen. Quelle: dpa
Julius Bär

Die Privatbank musste zuletzt ein Sparprogramm auflegen.

(Foto: dpa)

Zürich Die Schweizer Privatbank Julius Bär hat zu Jahresbeginn weniger neue Gelder von der vermögenden Kundschaft angezogen. Das sogenannte Netto-Neugeldwachstum betrug in den ersten vier Monaten drei Prozent des verwalteten Vermögens, wie das Institut am Freitag mitteilte. Das liegt unterhalb der Zielbandbreite von vier bis sechs Prozent und unter dem Wert des gesamten vergangenen Jahres von 4,5 Prozent.

Bär führte dafür mehrere Gründe an: Zum einen hätten Kunden bei der italienischen Tochter Kairos nach einer zuletzt schlechten Entwicklung ihrer Fonds Geld abgezogen. Zudem trennte sich das Geldhaus im Zuge einer internen Untersuchung nach Geldwäschefällen von Kunden, die zu riskant für die Bank wurden. Andere Kunden verließen das Institut von sich aus, weil Bär zunehmend Negativzinsen auf große Bargeldreserven verlangt.

An der Börse gab die Bär-Aktie 1,4 Prozent nach. Die Analysten von Citi sprachen von enttäuschenden Zahlen – auch weil Bär in den vergangenen Jahren zahlreiche Kundenbetreuer eingestellt hat, um neue Gelder einzusammeln. Bär erklärte, das Netto-Neugeldwachstum habe sich nach einem verhaltenen Jahresstart gegen Ende der Berichtsperiode beschleunigt.

Die gesamten verwalteten Vermögen der Privatbank stiegen in den ersten vier Monaten um zwölf Prozent auf 427 Milliarden Franken. Gründe dafür waren die Markterholung nach den Turbulenzen im vierten Quartal und positive Währungseffekte. Gewinnzahlen gibt die Bank erst zum Halbjahr bekannt.

Für das Gesamtjahr rechnet die Bank mit Einmalkosten von 17 Millionen Franken durch den Abbau von zwei Prozent des Personals im Zuge des laufenden Sparprogramms. Bär hatte angekündigt, in den kommenden beiden Jahren rund 100 Millionen Franken einzusparen.

  • rtr
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