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Probleme mit Autoversicherungen Italien und Rumänien belasten Vienna Insurance

Einen Tag früher als geplant hat der österreichische Versicherer Vienna Insurance seine Zahlen vorgelegt. Trotz eines Gewinnrückgangs soll die Dividende um etwa zehn Cent pro Aktie steigen.
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Die Firmenzentrale der Vienna Insurance Group in Wien: Trotz Gewinnrückgang gibt es für die Aktionäre eine höhere Dividende. Quelle: Robert NewaldVienne Insurance

Die Firmenzentrale der Vienna Insurance Group in Wien: Trotz Gewinnrückgang gibt es für die Aktionäre eine höhere Dividende.

(Foto: Robert NewaldVienne Insurance)

Wien Probleme im Autoversicherungsgeschäft in Italien und Rumänien haben dem österreichischen Versicherer Vienna Insurance einen deutlichen Gewinnrückgang eingebrockt. Der Vorsteuergewinn sei auf etwa 350 Millionen Euro gesunken, teilte der Konzern am Dienstagabend mit. Es ist der erste Gewinnrückgang seit der Finanzkrise 2009. Ohne Einmaleffekte aus den beiden Ländern hätte die Gruppe den Angaben zufolge wohl ein operatives Ergebnis von etwa 580 Millionen Euro erwirtschaftet, was in etwa dem Vorjahreswert entspreche.

Während Vienna Insurance in Rumänien ein erbitterter Preiskampf bei Kfz-Haftpflichtversicherungen zu schaffen macht, bekommt der Konzern in Italien die Nachwehen einer fehlgeschlagenen Expansion zu spüren.

Die Prämieneinnahmen gingen den Angaben zufolge um knapp fünf Prozent auf 9,4 Milliarden Euro zurück. Bereinigt um Sondereffekte ergebe sich hingegen ein Zuwachs von 2,2 Prozent. Die Dividende soll um zehn Cent auf 1,30 Euro je Aktie steigen.

Ursprünglich war die Vorlage der Zahlen für Mittwoch geplant.

  • rtr
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