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Profitabilität steigern Dresdner Bank spart weiter

Um die eigene Profitabilität zu steigern will die zur Allianz gehörende Dresdner Bank weiter an der Kostenschraube drehen. Mit Blick auf den deutlichen Gewinnsprung im ersten Halbjahr des Jahres sagte Dresdner-Bank-Chef Herbert Walter am Montag: „Wir haben wieder ein Etappenziel erreicht. Wir wissen aber, dass wir noch nicht da sind, wo wir hin wollen.“

HB FRANKFURT. Finanzchef Klaus Rosenfeld kündigte eine weitere Verbesserung von Prozessen an, blieb aber vage. Womöglich werde die Bank auch Kosteneinsparungen in Zentralbereichen prüfen. Es gebe aber momentan kein Programm, dass Stellenstreichungen vorsehe. In Vollzeitstellen gerechnet hat die Bank seit Ende 2003 mehr als 5500 Mitarbeiter abgebaut. Zuletzt waren es noch 29 350.

Walter schloss für seine Bank, die 2001 von der Allianz gekauft worden war, die Teilnahme an einer Konsolidierung in Deutschland aus. „Wir haben unseren sicheren Hafen gefunden“, sagte er. Allianz-Chef Michael Diekmann hatte zuletzt bereits Spekulationen um einen Zusammenschluss mit der Deutschen Bank eine Absage erteilt.

Am Freitag hatte die Allianz ihre Geschäftszahlen für das zweite Quartal und damit auch den Abschluss für die Dresdner Bank veröffentlicht. Von April bis Juni verbuchte das Kreditinstitut unter dem Strich einen kräftigen Gewinnanstieg auf 244 (Vorjahr 134) Mill. €. Profitieren konnte es dabei von der Auflösung von Risikowertberichtigungen, deutlich niedrigeren Kosten und dem Wegfall von Restrukturierungslasten. Allianz-Controlling-Vorstand Helmut Perlet hatte dennoch von einem weiteren Kosteneinsparpotenzial bei der Dresdner Bank von mehreren hundert Mill. € gesprochen.

Walter räumte ein, die Cost-Income-Ratio - das Verhältnis der Kosten zu den Erträgen - sei mit 82 % noch zu hoch. „Wir wollen und müssen diese weiter deutlich senken“, sagte er. Zum Vergleich: Die Deutsche Bank kam zuletzt - bereinigt um Restrukturierungskosten - auf zehn Punkte weniger.

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