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Quartalszahlen HSH Nordbank sieht sich für freien Markt gewappnet

Das erste Quartal ist für die HSH Nordbank gut verlaufen. Der Wegfall der Staatsgarantien ist nach Worten des Chefs Alexander Stuhlmann kein Problem.

HB HAMBURG. Nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr hat die HSH Nordbank im ersten Quartal 2005 ihren Überschuss um mehr als 22 Prozent auf 93 Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung sei zum Vorjahreszeitraum um 20,4 Prozent auf 306,9 Millionen Euro gestiegen, teilte die HSH Nordbank am Mittwoch in Hamburg bei der Vorlage der Quartalszahlen mit. Die operativen Erträge legten um 16,5 Prozent auf 509,1 Millionen Euro zu.

Für das Gesamtjahr 2005 zeigte sich HSH-Nordbank-Chef Alexander Stuhlmann optimistisch. „Auf den Wegfall von Anstaltslast und Gewährträgerhaftung am 18. Juli 2005 sind wir durch unsere strategische Neuausrichtung gut vorbereitet“, sagte Stuhlmann. Mit dem Wegfall der Staatsgarantien müssen sich die Landesbanken ihre Mittel auf dem freien Finanzmarkt besorgen. Für eine vergleichsweise günstige Refinanzierung der Bank sind dann die Bewertungen der Rating-Agenturen von großer Bedeutung.

Eine Beteiligung an der Bankgesellschaft Berlin oder der Sachsen LB sei für sein Institut nicht interessant, sagte Stuhlmann. „Wir können uns weder vorstellen, in Berlin noch in Sachsen als Wohltäter irgendwelchen Hilferufen zu folgen.“

An der HSH Nordbank ist die Hansestadt Hamburg mit 35,38 Prozent beteiligt, das Land Schleswig-Holstein zu 19,55 Prozent und zu 18,21 Prozent der Sparkassenverband des Landes. Außerdem hält die West-LB 26,86 Prozent. Nach den Worten Stuhlmanns gibt es keine Signale, dass die West-LB ihren Anteil aufgeben werde.

Im Gesamtjahr 2004 war der Überschuss der HSH Nordbank wegen der Rückzahlung unerlaubt erhaltener Staatsbeihilfen um mehr als die Hälfte auf 127 Millionen Euro zurückgegangen. Darin ist nach Bankangaben die von der EU-Kommission erzwungene Beihilfe-Rückerstattung in Höhe von 756 Millionen Euro komplett enthalten.

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