Raiffeisen Bank International Bank gibt Filialen im Osten Russlands auf

Die österreichische Raiffeisen Bank International hat angekündigt, sieben Filialen in Ost-Russland zu schließen. Grund dafür: Ein schwaches Wirtschaftswachstum und das platte Land.
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Eine Filiale der österreichischen Bank in Bukarest: Im Osten Russlands will die Bank nun die Türen schließen. Quelle: Reuters
Raiffeisen Bank International

Eine Filiale der österreichischen Bank in Bukarest: Im Osten Russlands will die Bank nun die Türen schließen.

(Foto: Reuters)

MoskauÖsterreichs Raiffeisen Bank International zollt dem schwachen Wirtschaftswachstum in Russland Tribut. Das Geldinstitut kündigte am Freitag an, sieben Filialen im tiefsten Osten Russlands zu schließen.

Sie brächten nicht genügend Ertrag und hätten nur geringe Wachstumsmöglichkeiten in den dünn besiedelten Gebieten. "Im derzeitigen Umfeld ist es wichtig, effizient und profitabel zu sein", teilte die Bank mit. Sie werde sich auf die Städte konzentrieren, in denen das Geschäft auch etwas einbringe.

Raiffeisen zählt zu den größten ausländischen Banken in Russland. Die dortige Tochter hatte vor der Ukraine-Krise einen Großteil des gesamten Konzerngewinns erwirtschaftet. Doch wie die Konkurrenz leidet die Bank wegen der mauen Wirtschaftsentwicklung unter einer steigenden Zahl fauler Kredite.

Die wertvollsten Namen der Bankenwelt
Platz 10: Banco Santander
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Die spanische Großbank Santander eröffnet das Ranking der wertvollsten Bankenmarken der Welt. Die Auswertung für das vergangene Jahr lieferte das Magazin „The Banker“. Bei der Bewertung der Marke spiele besonders der Geschäftsausblick (Gewinnprognose) und die Wahrnehmung von Risiken eine entscheidende Rolle. Viele Institute arbeiten an ihrem Markenwert, der sich nicht nur in Kundenvertrauen widerspiegelt, sondern auch in Eigenständigkeit und Innovation. Sprich: Eine starke Marke fällt im Wettbewerb auf. Die Spanier kommen auf einen Markenwert von 18,7 Milliarden US-Dollar, sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Das Markenrating ist AAA-.

Platz 9: Bank of China
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Die Bank of China zählt zu den vier riesigen Staatsbanken der Volksrepublik. Ihr Umsatz liegt bei über 300 Milliarden Yuan im Jahr. Das entspricht grob 40 Milliarden Euro. Im Boomland China haben die regulierten Institute reichlich zu tun. Die Bank of China wird zudem vom Finanzstabilitätsrat als systemrelevant überwacht und muss strenge Auflagen erfüllen. Der Markenwert beträgt rund 20,4 Milliarden Dollar, 22 Prozent mehr als zuletzt.

Platz 8: Agricultural Bank of China
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Die teilverstaatlichte chinesische Bank ist eine der größten ihrer Art. Die ABC hat schätzungsweise 320 Millionen Privatkunden und etwa 2,7 Millionen Geschäftskunden. Fast eine halbe Million Menschen arbeitet in knapp 24.000 Filialen. 2010 sammelte die Bank mit ihrem Börsengang 22,1 Milliarden Dollar ein. Ihr Markenwert beträgt 22,7 Milliarden Dollar, ein Plus von 28 Prozent.

Platz 7: JP Morgan Chase
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First, we take Manhattan: JP Morgan Chase sitzt in New York und ist nach Marktkapitalisierung die größte Bank der USA und nach Eigenkapital das zweitgrößte Finanzinstitut der Welt. Den Markenwert können da auch die hohen Handelsverluste – also Fehlspekulationen – aus dem Jahr 2012 nicht nachhaltig schmälern. Die Marke Chase ist rund 24,8 Milliarden Dollar schwer. Der Zuwachs beträgt sieben Prozent.

Platz 6: Bank of America
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25,7 Milliarden Dollar beträgt der Markenwert der Bank of America – noch, muss man sagen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von vier Prozent. Das Fachmagazin „The Banker“, was die BoA 2008 noch als wertvollste Bankmarke führte, bescheinigt dem Finanzriesen, nach Eigenkapital das größte Institut seiner Art zu sein. Auch die Bank of America darf sich über das Prädikat „systemrelevant“ freuen – das stärkt natürlich das Markenvertrauen.

Platz 5: Citi
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Wie die BoA gehört auch die Citigroup zu den „Big Four“ der US-Banken. Zuletzt lag die Bilanzsumme des Riesen bei 1,88 Billionen Dollar, der Umsatz 76,4 Milliarden. Sie ahnen es – systemrelevant, streng kontrolliert. Der Markenwert beträgt 26,2 Milliarden Dollar, was einem Plus von sieben Prozent entspricht.

Platz 4: China Construction Bank
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China wächst buchstäblich in den Himmel. In den zahlreichen Millionenmetropolen kommen mit dem Industrie-Boom auch die Wolkenkratzer. Der Bauwirtschaft kommt das gelegen – und damit der China Construction Bank, die rund 27 Prozent aller Baukredite im Reich der Mitte vergibt. Der Markenwert liegt bei 26,4 Milliarden Dollar. Das sind stolze 39 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wegen des schwachen Rubels und des mauen russischen Wachstums ist die Prognose der Raiffeisen Bank bereits ins Wanken geraten. Ob 2014 wie angekündigt einen Verlust von maximal einer halben Milliarde Euro verbuche, hänge von der Entwicklung in Russland und möglichen Abschreibungen ab, hatte Firmenchef Karl Sevelda angekündigt.

  • rtr
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