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Raiffeisen Bank International RBI erwartet keine Strafe im Zusammenhang mit Geldwäsche-Vorwurf

Die RBI rechnet im Zusammenhang mit Geldwäsche-Vorwürfen nicht mit einer Strafe. Daher seien keine Rückstellungen gebildet worden.
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„Wir sind überzeugt, dass wir kein strafbares Verhalten gesetzt haben“, sagte Bankchef Johann Strobl am Mittwoch bei der Jahrespressekonferenz. Quelle: Reuters
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„Wir sind überzeugt, dass wir kein strafbares Verhalten gesetzt haben“, sagte Bankchef Johann Strobl am Mittwoch bei der Jahrespressekonferenz.

(Foto: Reuters)

WienDie Raiffeisen Bank International (RBI) rechnet im Zusammenhang mit den Geldwäsche-Vorwürfen nicht mit einer Strafe. „Wir sind überzeugt, dass wir kein strafbares Verhalten gesetzt haben“, sagte Bankchef Johann Strobl am Mittwoch bei der Jahrespressekonferenz. „Deswegen erwarten wir auch keine Strafe.“ Rückstellungen seien daher nicht gebildet worden.

Derzeit laufe intern eine Untersuchung der Vorwürfe. Dies werde etwa zwei Monte dauern, erwartet Strobl. Die Kosten dafür bezifferte er mit einigen 100.000 Euro. Bei der Prüfung würden Zahlungsströme analysiert, die die Bank bereits früher schon einmal untersucht habe. Zu der bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebrachten Klage könne man nichts sagen, da die Bank keine Akteneinsicht habe. „Die Klage ist gegen Unbekannt, daher haben wir keine Einsicht“, sagte Strobl.

Die RBI geriet in der vergangenen Woche im Zusammenhang mit Geldwäsche-Vorwürfen rund um die frühere litauische Bank Ukio Bankas ins Visier der Behörden. Bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien war eine Anzeige gegen Unbekannt eingegangen. Die Recherche-Plattform Addendum und das österreichische Magazins „Profil“ hatten zuvor berichtetet, dass die RBI in Unterlagen rund um Geldwäsche-Vorwürfe gegen die frühere litauische Bank Ukio Bankas genannt worden sei. Zurückzuführen sei dies auf Daten, die die Investigativjournalismus-Plattform „Organized Crime and Corruption Reporting Project“ (OCCRP) erhalten habe und die von „Adddendum“ und „Profil“ analysiert wurden.

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