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Raiffeisen Bankengruppe blickt vorsichtig auf zweite Jahreshälfte

Raiffeisen hat in der Schweiz einen hohen Marktanteil. Steigende Ausgaben und Einbußen im Handel belasten die Bankengruppe allerdings. Für den Rest des Jahres gibt sich das Institut vorsichtig.
Die Schweizer Raiffeisen-Gruppe erwartet für das Gesamtjahr einen Gewinn unter dem Rekordwert des Vorjahres. Quelle: Reuters
Raiffeisen-Bank in Zürich

Die Schweizer Raiffeisen-Gruppe erwartet für das Gesamtjahr einen Gewinn unter dem Rekordwert des Vorjahres.

(Foto: Reuters)

ZürichSteigende Ausgaben für neue Online-Systeme und Einbußen im Handel haben den Gewinn der Schweizer Raiffeisen-Gruppe im ersten Halbjahr geschmälert. Unter dem Strich stand ein Plus von 367 Millionen Franken – sieben Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie die drittgrößte Bankengruppe des Landes am Mittwoch mitteilte. In dem für die Bank besonders wichtigen Hypothekargeschäft schnitt Raiffeisen hingegen gut ab und konnte mehr Einlagen an Land ziehen. Der Zinsertrag stieg daher trotz der rekordniedrigen Leitzinsen um 1,5 Prozent. Raiffeisen hat in der Schweiz einen hohen Marktanteil und wird von der Notenbank als systemrelevant eingestuft. Die Anforderungen der Regulierer erfüllt das Institut ohne Probleme.

Für den Rest des Jahres gab sich die Bankengruppe vorsichtig: Die Zinsen könnten langfristig nochmals sinken und damit die Margen weiter drücken. Zudem könnten die anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten das Kommissions- und Handelsgeschäft bremsen. Auch sei mit weiter hohen Kosten durch die Entwicklung neuer Systeme zu rechnen. Raiffeisen erwartet daher für das Gesamtjahr einen Gewinn unter dem Rekordwert des Vorjahres. Damals hatte ein Ertrag aus dem Verkauf einer Beteiligung an der Derivate-Boutique Leonteq der Gruppe zu einem Gewinn von 808 Millionen Franken verholfen.

Gute Banken, schlechte Banken
Dunkler Himmel über den Banken in Frankfurt
1 von 11

Europas Banken stecken in der Krise – das wussten Marktbeobachter schon vor dem großen Stresstest der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde. Doch ein genauer Blick auf die Kennzahlen zeigt: Das gilt nicht für alle Institute. Im Vergleich von Nettogewinn, Eigenkapitalrendite und Eigenkapitalquote schneiden einige Institute deutlich besser ab als andere. Besonders interessant ist dabei das Verhältnis zwischen Kurs und Buchwert pro Aktie (KBV). Der Wert offenbart, inwieweit der Börsenwert einer Bank mit den Aktiva, also den Werten in den Büchern der Bank, übereinstimmt. Das KBV liegt bei den meisten Geldhäusern unter 1. Das bedeutet, dass sich die Aktionäre entweder von einer Zerschlagung der Bank mehr Geld versprechen als von der Fortführung des Geschäfts – oder dass sie den Qualitäten der Bilanzen, also der verzeichneten Aktiva, nicht vertrauen. Im Folgenden werden die Kennzahlen für die wichtigsten europäischen Banken dargestellt, sortiert nach den Nettogewinnen im 1. Quartal 2018.

Quelle: Unternehmen, Bloomberg

(Foto: dpa)
Platz 8: Deutsche Bank
2 von 11

Nettogewinn: 447 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 3,2 Prozent

Eigenkapitalquote: 14,1 Prozent

KBV: 0,48

(Foto: dpa)
Platz 9: Credit Suisse
3 von 11

Nettogewinn: 280 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 4,4 Prozent

Eigenkapitalquote: 13,3 Prozent

KBV: 0,88

(Foto: Reuters)
Platz 10: Commerzbank
4 von 11

Nettoverlust: 643 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: –3,1 Prozent

Eigenkapitalquote: 13 Prozent

KBV (Aktienkurs vom Stichtag/Buchwert pro Aktie): 0,50

(Quelle: Bloomberg)

(Foto: Reuters)
Platz 5: Unicredit
5 von 11

Nettogewinn: 5,5 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 11,9 Prozent

Eigenkapitalquote: 7,2 Prozent

KBV: 0,6

(Foto: AFP)
Platz 6: UBS
6 von 11

Nettogewinn: 943 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 7,4 Prozent

Eigenkapitalquote: 15 Prozent

KBV: 0,88

(Foto: dpa)
Platz 5: Barclays
7 von 11

Nettogewinn: 992 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 5,8 Prozent

Eigenkapitalquote: 11,6 Prozent

KBV: 0,41

(Foto: AFP)
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