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Raiffeisen Zentralbank Kein gutes Abschneiden bei Stresstest erwartet

Beim diesjährigen Banken-Stresstest erwartet der RZB-Chef kein gutes Ergebnis seiner Bank. Ziel der Raiffeisen Zentralbank sei eine Erhöhung des Eigenkapitals, dafür plant sie den Teilverkauf des Versicherers Uniqa.
Die RZB hält gut 60 Prozent an der Raiffeisen Bank International. Quelle: Reuters
Raiffeisen Zentralbank

Die RZB hält gut 60 Prozent an der Raiffeisen Bank International.

(Foto: Reuters)

Wien Die Raiffeisen Zentralbank (RZB) rechnet laut Bankchef Walter Rothensteiner mit „keinem sonderlich guten“ Ergebnissen beim diesjährigen Banken-Stresstest. „Darum arbeiten wir an der Verbesserung der Kapitalquote“, sagte der Manager in einem Interview der Tageszeitung „Kurier“ (Mittwochausgabe). Da die Aufsicht allerdings für den Stresstest die Daten von Ende 2015 verwendet habe, seien die jüngsten Maßnahmen der Bank nicht berücksichtigt.

Die RZB hält gut 60 Prozent an der Raiffeisen Bank International. Eigentümer der RZB sind die Raiffeisen Landesbanken. RBI und RZB prüfen derzeit einen Zusammenschluss. „Einen möglichen Zeitplan für die Fusion werden wir am 26. August mit den Halbjahreszahlen der RZB veröffentlichen“, sagte Rothensteiner.

Ziel sei für die RZB unter anderem die Erhöhung des Eigenkapitals. Auch die Ankündigung, sich bei dem Versicherer Uniqa teilweise zurückziehen zu wollen, diene diesem Zweck. „Der Teilverkauf der Uniqa erhöht unser Eigenkapital um 0,6 Prozentpunkte“, sagte der RZB-Chef. Unter dem Strich bringe der Verkauf zwar einmalig einen Verlust. Aber das sei immer noch günstiger, als Kapital am Markt aufzunehmen.

  • rtr
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