Rechtsstreit 250 Mitarbeiter klagen gegen BayernLB

Die BayernLB hat sich von der Bankenkrise immer noch nicht erholt. Rund 250 Angestellte fordern trotzdem ihre beamtenähnlichen Versorgungsprivilegien zurück – und ziehen dafür sogar vor Gericht.
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Als Folge einer groß angelegten Expansionspolitik mit vielen auch riskanten Geschäften war die BayernLB im Zuge der internationalen Bankenkrise in die Schieflage geraten. Quelle: dpa

Als Folge einer groß angelegten Expansionspolitik mit vielen auch riskanten Geschäften war die BayernLB im Zuge der internationalen Bankenkrise in die Schieflage geraten.

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MünchenDie BayernLB ist von zahlreichen Mitarbeitern verklagt worden. Rund 250 Angestellte fordern einem Bericht des „Manager-Magazins“ zufolge beamtenähnliche Versorgungsprivilegien zurück, die sie 2009 aufgeben mussten. Eine Sprecherin der Bank bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Freitag, dass Klagen eingegangen seien. Das Haus versuche gemeinsam mit dem Gesamtpersonalrat eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Die Bank wolle auf die Mitarbeiter, die der damaligen Veränderung bei der Versorgung zugestimmt haben, zugehen, sagte die Sprecherin. Das gelte unabhängig davon, ob sie Klage erhoben haben oder nicht. Was den Mitarbeitern angeboten werden solle, sagte die Sprecherin nicht.

Zudem bestätigte die Bank auch Klagen von weiteren Mitarbeitern, die in den Krisenjahren keine Boni erhielten. Das „Manager Magazin“ berichtete von rund 40 Bankern, die einen Rechtsanspruch auf die Boni geltend machen. Die Sprecherin der Bank sagte, sie bedauere, dass einige wenige Mitarbeiter versuchten, sich vor Gericht einen wirtschaftlich „in keiner Weise zu vertretenden Bonus“ zu erstreiten. Der Vorstand der Bank habe kein Verständnis für dieses Vorgehen, weil es sich hier auch um solche Jahre handele, in denen sich die BayernLB „in größten wirtschaftlichen Schwierigkeiten befand, Verluste auswies und vom bayerischen Steuerzahler gerettet werden musste“.

Als Folge einer groß angelegten Expansionspolitik mit vielen auch riskanten Geschäften war die BayernLB im Zuge der internationalen Bankenkrise in die Schieflage geraten. Die bayerische Landesregierung konnte die Bank Ende 2008 nur mit einer Finanzspritze von insgesamt zehn Milliarden Euro Eigenkapital und einer Garantieübernahme für weitere drohende Verluste retten. Noch immer muss die BayernLB Staatshilfen zurückzahlen, weshalb auch ein weiterer Stellenabbau geplant ist.

  • afp
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  • die verchissene Bank macht was sie will, gell?

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