Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Reisekonzern sollte nicht "Geier-Fonds" in die Hände fallen Interessenten stehen bei WestLB Schlange für Tui

Die WestLB hat nach eigenen Angaben eine große Anzahl von Angeboten für ihren 31-Prozent-Anteil am Tourismuskonzern Tui. Die Spekulationen um eine Übernahme des Tourismus-Riesen trieben unterdessen immer neue Blüten.

HB HANNOVER/DÜSSELDORF. Es stehen sehr viele verschiedene Gruppen im Raum“, sagte ein WestLB-Sprecher am Montag in Düsseldorf auf Anfrage. Namen nannte er nicht.

Europas größter Reisekonzern steht zur Zeit im Mittelpunkt von Übernahmespekulationen. Berichte vom Wochenende über ein Angebot spanischer Hotelkonzerne für den Tui-Anteil wollte der Sprecher weder bestätigen noch dementieren. „Kein Kommentar“, hieß es auch in der Konzernzentrale in Hannover.

Der WestLB-Sprecher bekräftigte jedoch frühere Aussagen des Vorstandschefs Thomas Fischer, dass sich die Bank von dem Tui- Anteilspaket trennen will. Beim Verkauf stehe man aber nicht unter Zeitdruck. Der Sprecher betonte darüber hinaus, dass es klare Preisvorstellungen gebe.

Die Spekulationen um eine Übernahme des Tourismus-Riesen Tui treiben unterdessen immer neue Blüten. Fast täglich werden neue Interessenten gehandelt, seit vor gut drei Wochen bekannt wurde, dass die Investmentbank Morgan Stanley ihr Aktienpaket auf über 10 Prozent verdoppelt hat. Damit begannen die Gerüchte. Am Wochenende hieß es nun, spanische Hoteliers griffen nach Europas größtem Reisekonzern.

Bestätigungen für eine Geschäftsanbahnung gibt es naturgemäß von keiner Seite. Aber Branchenkenner sehen zumindest Anzeichen dafür. Der Westdeutschen Landesbank mit ihrer 31-Prozent-Beteiligung kommt jetzt eine zentrale Rolle zu.

Tui-Chef Michael Frenzel gibt sich kämpferisch. Er werde nicht zusehen, wie ein gesunder Konzern zerschlagen wird und die Einzelteile zu Spottpreisen verhökert werden, hat er stets betont. Und in einem Zeitungsinterview am Wochenende räumte er ein, es gehe „um den Kern meines Lebens“. Was sich hinter den Kulissen im Detail abspielt - darüber tappt aber auch die Tui offenbar im Dunkeln. Zu den jüngsten Berichten hieß es lediglich: „Kein Kommentar.“

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%