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Rekordstrafe Santander muss 15 Millionen Euro für fehlerhafte Beratung zahlen

Die britische Finanzaufsicht greift durch: Die Santander-Tochter muss eine Rekordsumme für fehlerhafte Beratung zahlen. Dabei hatte die Bank mit der Aufsichtsbehörde kooperiert – und so die Strafe ordentlich gedrückt.
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Santander in London: Die monierten Fälle liegen zwei Jahre zurück. Quelle: AFP

Santander in London: Die monierten Fälle liegen zwei Jahre zurück.

(Foto: AFP)

London Die britische Finanzaufsicht hat gegen die Großbank Santander eine Rekordstrafe wegen fehlerhafter Beratung von Privatkunden verhängt. Die britische Tochter des spanischen Geldhauses müsse umgerechnet knapp 15 Millionen Euro zahlen, teilte die Aufsichtsbehörde am Mittwoch mit.

Unter anderem sei Kunden vorgegaukelt worden, dass ihr Investment sich wahrscheinlich im Wert verdoppeln werde. Außerdem sei etwa bei Aktien-Indizes mit falschen Ständen operiert worden. Zu Gebühren seien teilweise deutlich fehlerhafte Angaben gemacht worden.

Santander betonte, vollständig mit der Aufsichtsbehörde kooperiert zu haben. Dadurch sei die Strafe 30 Prozent niedriger ausgefallen. Die monierten Fälle liegen zwei Jahre zurück. Mittlerweile berät die Santander-Tochter Kunden nur noch bei größeren Vermögen.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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1 Kommentar zu "Rekordstrafe: Santander muss 15 Millionen Euro für fehlerhafte Beratung zahlen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wie sieht es in Deutschland mit der Beratung von Lebensversicherungskunden aus?

    Müssen Versicherer auch zahlen oder dürfen Kunden einfach so rasiert werden, wenn man die BaFin auf seiner Seite weiß?