Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Risikovorsorge geht zurück Eurohypo macht Gewinnsprung

Deutschlands größte Hypothekenbank Eurohypo hat im ersten Halbjahr 2004 einen kräfigen Gewinnsprung verzeichnet. Dies ist hauptsächlich einer geringeren Risikovorsorge für faule Kredite und steigenden Erträgen zu verdanken.

HB FRANKFURT. „Unsere Zahlen zeigen, dass eine Fusion von drei Partnern funktionieren kann. Wir haben unsere Ertragskraft in zwei Jahren verdoppelt“, sagte Eurohypo-Chef Bernd Knobloch am Montag in Eschborn bei Frankfurt, dem neuen Sitz der Spezialbank. Die Eurohypo ist aus der Fusion der Hypothekentöchter der Deutschen Bank, der zur Allianz gehörenden Dresdner Bank und Commerzbank entstanden. Die drei Großaktionäre halten zusammen rund 98 % der Anteile.

Der Nettogewinn der Eurohypo legte im ersten Halbjahr - bei steigenden Erträgen und einer rückläufigen Risikovorsorge für faule Kredite - um 47 % auf 235,3 Mill. € zu. Damit lag die Eigenkapitalrendite nach Steuern bei 8,2 (Vorjahr: 6,2) Prozent. Knobloch will nun bereits in diesem Jahr eine Rendite von mindestens acht Prozent erreichen. Dies hatte der Bankchef bisher erst für 2005 angepeilt. Bei einem Eigenkapital von 5,9 Mrd. € stellt Knobloch damit einen Nettogewinn von rund 470 Mill. € in Aussicht.

Die Eurohypo arbeitet derzeit deutlich profitabler als ihre beiden im Nebenwerte-Index MDax gelisteten Rivalen Hypo Real Estate und Aareal Bank, die im Halbjahr eine Nettorendite von 4,0 und 5,2 % ausgewiesen hatten.

Der angestrebte Börsengang seines Instituts wird Knobloch zufolge weiterhin nicht vor Herbst 2005 über die Bühne gehen. „Wir sind derzeit noch nicht reif für die Börse, vor allem auf der Ertragsseite. Wir sind frühestens im Herbst 2005 dazu in der Lage“, sagte er. Die drei Haupteigner wollen zunächst ein Paket von 40 bis 45 % am Kapitalmarkt verkaufen und dadurch den Streubesitz der Aktie deutlich erhöhen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen