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Royal Bank of Scotland Britische Großbank steigert Überschuss – verschiebt aber Renditeziel

Die RBS konnte ihren Überschuss deutlich steigern – um 130 Prozent. Das Renditeziel für 2020 wird das britische Geldhaus aber wohl verfehlen.
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Die britische Bank konnte ihren Überschuss um 130 Prozent auf zwei Milliarden Pfund steigern. Quelle: AFP
Royal Bank of Scotland

Die britische Bank konnte ihren Überschuss um 130 Prozent auf zwei Milliarden Pfund steigern.

(Foto: AFP)

London Die verstaatlichte britische Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) macht Fortschritte in ihrem Kerngeschäft, aber nicht so schnell wie geplant. In den ersten sechs Monaten drückte die gesunkene Zinsmarge auf den Überschuss im Geschäft mit dem Anlegen und Verleihen von Geld. Der Zinsüberschuss sank um sieben Prozent auf rund vier Milliarden Pfund, wie die Bank am Freitag in London mitteilte.

Da die Bank Einnahmen aus dem Verkauf von Sparten hatte und zudem deutlich weniger Strafen als zuvor zahlen musste, wuchs der Überschuss allerdings deutlich. Er stieg um 130 Prozent auf rund zwei Milliarden Pfund (2,23 Milliarden Euro). Bereinigt um Sondereffekte legte der Vorsteuergewinn um fast die Hälfte auf 2,7 Milliarden Pfund zu – dies geht vor allem auf deutlich niedrigere Kosten zurück. Mit dem Ergebnis übertraf die Bank die Erwartungen.

RBS wird seine Ziele für 2020 wohl verfehlen. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass die fürs kommende Jahr angepeilte Rendite auf das eingesetzte Kapital von zwölf Prozent sowie eine Kostenquote von weniger als 50 Prozent erreicht werden, teilte die Bank mit. Im ersten Halbjahr lag die Eigenkapitalrendite bei 7,5 Prozent und die Kostenquote bei 57 Prozent.

Mehr: In der Finanzkrise musste die RBS vom britischen Staat gerettet werden. Um Bankenrettungen in Zukunft zu verhindern, müssen die Geldhäuser ab 2021 Abwicklungspläne vorlegen.

  • dpa
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