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Royal Bank of Scotland Britische Großbank verdoppelt Verlust

Die teilverstaatlichte Royal Bank of Scotland hat im ersten Quartal einen massiven Verlust eingefahren. Zu wenige Einnahmen und zu hohe Umbaukosten bremsen die Bank aus. Zuletzt schrieb die Bank 2007 schwarze Zahlen.
RBS ist das Sorgenkind der britischen Regierung. Seit der weltweiten Finanzkrise 2007 hat das Institut keinen Jahresgewinn mehr geschafft. Quelle: dpa
Royal Bank of Scotland

RBS ist das Sorgenkind der britischen Regierung. Seit der weltweiten Finanzkrise 2007 hat das Institut keinen Jahresgewinn mehr geschafft.

(Foto: dpa)

London Die Royal Bank of Scotland (RBS) kommt nicht aus der Krise. Das teilverstaatlichte britische Geldhaus teilte am Freitag mit, den Verlust im ersten Quartal mehr als verdoppelt zu haben. Der Fehlbetrag summierte sich auf 968 Millionen Pfund, umgerechnet 1,24 Milliarden Euro. Geringere Einnahmen, hohe Kosten für den Umbau sowie nur langsam vorankommende Beteiligungsverkäufe bremsten das Institut aus.

RBS ist das Sorgenkind der britischen Regierung. Seit der weltweiten Finanzkrise 2007 hat das Institut keinen Jahresgewinn mehr geschafft. Dem Staat gehören noch 73 Prozent der Anteile. 46 Milliarden Pfund wurden in der Finanzkrise für die RBS-Rettung aus Steuermitteln aufgewendet. Seitdem hat die Bank, die ihr riskantes Investmentbanking zusammengestutzt hat und immer wieder in Skandale verwickelt war, Verluste von rund 52 Milliarden Pfund angehäuft.

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