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Royal Bank of Scotland Britische Krisenbank will weitere Stellen streichen

Die Royal Bank of Scotland muss weiter sparen und will deswegen mehr Jobs streichen. Gewerkschaftler laufen Sturm: Die Arbeitnehmervertreter fürchten eine Verlegung weiterer Arbeitsplätze nach Indien.
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Die schottische Bank hat in der Finanzkrise einiges abbekommen und musste vom Staat gerettet werden. Quelle: Reuters
Royal Bank of Scotland

Die schottische Bank hat in der Finanzkrise einiges abbekommen und musste vom Staat gerettet werden.

(Foto: Reuters)

LondonDie krisengeplagte Royal Bank of Scotland (RBS) weitet ihren Sparkurs aus. Zusätzliche 92 Jobs würden in der Verwaltung gestrichen, außerdem 154 Dienstleisterstellen nicht mehr benötigt, teilte das britische Geldhaus am Dienstag mit. Die Bank aus Edinburgh, die in der weltweiten Finanzkrise 2008 vom Staat aufgefangen wurde und seitdem fast nur Verluste geschrieben hat, will schlanker werden und sich künftig vor allem auf Großbritannien konzentrieren.

Kritik kam von der Gewerkschaft Unite. Demnach sollen 334 Jobs wegfallen und weitere Stellen nach Indien verlagert werden, unter anderem im IT-Bereich. Unite bezeichnete die Maßnahmen als „ungerechtfertigt“. Obwohl die Bank weiter am Tropf der britischen Steuerzahler hänge, würden wichtige Tätigkeiten ins Ausland gegeben. Die RBS hat in den vergangenen Jahren Tausende Stellen gestrichen. Zu Jahresbeginn hatte das Geldhaus erstmals seit eineinhalb Jahren wieder einen Quartalsgewinn geschafft.

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  • rtr
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