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Rückversicherer Munich Re erweitert den Vorstand

Mit dem Briten Nicholas J. Gartside bekommt der weltgrößte Rückversicherer einen eigenen Vorstand für die Vermögensverwaltung. Der 44-jährige Brite gilt als Spezialist für festverzinsliche Wertpapiere.
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Der Rückversicherer hat seinen Hauptsitz in der bayerischen Landeshauptstadt. Quelle: dpa
Münchener Rück

Der Rückversicherer hat seinen Hauptsitz in der bayerischen Landeshauptstadt.

(Foto: dpa)

München Bei Vorstandssitzungen der Munich Re wird künftig eine Person mehr am Tisch sitzen. Nicholas J. Gartside wird ab dem 18. März als Chief Investment Officer (CIO) das neu geschaffene Vorstandsressort für das gesamte Asset Management verantworten. Das gab der weltgrößte Rückversicherer am Montag bekannt. Der Vorstand der Munich Re wächst damit von bisher acht auf neun Mitglieder.

Konzernchef Joachim Wenning machte bei der Bekanntgabe der Personalie sogleich klar, wo er künftig Gartsides Kernaufgabe sieht. Das Rendite-Risiko-Profil des Portfolios solle weiter optimiert werden, ließ sich Wenning in einer Pressemitteilung zitieren. Dass der 44-jährige Brite auf diesem Gebiet ein ausgewiesener Experte ist, hat er in vorherigen Positionen bei den Investmenthäusern J.P. Morgan und Schroders bewiesen.

Dort war Gartside vor allem für die Investmentpolitik in festverzinslichen Wertpapieren verantwortlich. In dieser Anlageklasse investiert die Munich Re traditionell das meiste Geld. Zuletzt lag der Gesamtbestand an Kapitalanlagen bei rund 217 Milliarden Euro.

Der Brite rückt in den Munich-Re-Vorstand auf. Quelle: PR
Nicholas Gartside

Der Brite rückt in den Munich-Re-Vorstand auf.

(Foto: PR)

Im vergangenen Jahr machte der Munich Re wie vielen Wettbewerbern das Niedrigzinsumfeld zu schaffen: So ging im dritten Quartal das Kapitalanlageergebnis auf 1,311 Milliarden Euro zurück. Ein Jahr zuvor standen an dieser Stelle noch 1,589 Milliarden. Warum das so ist, zeigt die laufende Rendite, die der Konzern bis dahin erwirtschaftet hat. Waren es nach den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres noch 3,1 Prozent, so sank dieser Wert nach neuen Monaten auf 2,8 Prozent.

Vorläufige Eckdaten für das Gesamtjahr 2018 will der Konzern am 6. Februar präsentieren. Dann wird sich mit Christoph Jurecka ebenfalls ein Neuling zum ersten Mal zu den Zahlen äußern. Zum Jahreswechsel hatte er den Posten des langjährigen Finanzvorstands Jörg Schneider übernommen. Der war seit dem Jahr 2001 im Amt und verabschiedete sich in den Ruhestand.

Zumindest macht sich in der Bilanz der Munich Re die Zinswende bei fest verzinslichen Wertpapieren allmählich wieder positiv bemerkbar. Wird Geld aktuell neu angelegt, dann werden inzwischen wieder 2,5 Prozent an Rendite erreicht, hieß es im November. Im Sommer standen an dieser Stelle noch 2,3 Prozent. Auch wagt Munich Re wieder etwas mehr am Aktienmarkt: Die Aktienquote im Portfolio liegt inzwischen wieder bei 6,7 Prozent. Im Sommer hatte man sie auf 6,2 Prozent reduziert.

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