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Rückversicherer Munich Re startet neues milliardenschweres Aktienkaufprogramm  

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re nutzt seine finanziell gute Lage, um eigene Aktien zurückzukaufen. Veränderungen gibt es im Aufsichtsrat.
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Münchener Rück Aktienkurs
Börsensaal in Frankfurt mit Munich-Re-Logo

Der Münchener Rückversicherer kauft weiter eigene Aktien zurück.

MünchenEinen Tag vor der Vorlage seiner endgültigen Zahlen kündigte das Dax-30-Unternehmen an, dass er bis zur Hauptversammlung 2020 Aktien im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro zurückerwerben werde.

Das aktuelle Programm in gleicher Höhe läuft noch bis zum diesjährigen Aktionärstreffen am 30. April. Auch in den beiden Jahren davor hatte der Konzern Aktien in diesem Volumen zurückerworben.

Das neue Programm soll vom 2. Mai 2019 bis spätestens zur ordentlichen Hauptversammlung am 29. April 2020 laufen. Auf Basis des derzeitigen Kursniveaus entspricht der Aktienrückkauf rund 3,1 Prozent des Grundkapitals und rund 4,6 Millionen eigenen Aktien. Die mit dem noch laufenden Rückkaufprogramm erworbenen Aktien sollen eingezogen werden.

Bei der Präsentation der Eckdaten für 2018 hatte der neue Finanzvorstand Christoph Jurecka einen neuerlichen Aktienrückkauf aufgrund der guten Kapitalisierung von Munich Re nicht ausgeschlossen.

Der weltgrößte Rückversicherer hat im abgelaufenen Jahr trotz hoher Großschäden einen überraschend hohen Milliardengewinn erzielt. Unterm Strich steht ein Überschuss von rund 2,3 Milliarden Euro. Das war gut sechs Mal so viel wie im Katastrophenjahr 2017, als eine Hurrikan-Serie in den USA und zwei Erdbeben in Mexiko den Gewinn der Münchner weitgehend zerfleddert hatten. Die guten Ergebnisse der Tochter Ergo helfen hierbei deutlich. Die Dividende soll nun von 8,60 auf 9,25 Euro steigen.

Nikolaus von Bomhard löst Bernd Pischetsrieder ab

Zugleich verkündete Munich Re, dass der Vorgänger von Vorstandschef Joachim Wenning, Nikolaus von Bomhard, mit der kommenden Hauptversammlung in den Aufsichtsrat einziehen und dort Bernd Pischetsrieder als Vorsitzenden ablösen soll. Ein solcher Schritt war bereits länger erwartet worden.

Neu in das Kontrollgremium rückt zudem Karl-Heinz Streibisch ein, Vorstandschef der Software AG. Der Rückversicherer, der den digitalen Umbau im Konzern vorantreiben will, holt sich so mehr Technologiekompetenz in das Führungsgremium.

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