Rückzug aus Firmenkundengeschäft RBS will raus aus Asien

Die Royal Bank of Scotland will einen Großteil ihres Firmenkundengeschäfts in Asien zum Verkauf stellen, berichtet eine Agentur. Das Geldhaus hat sich selbst einen radikalen Sparkurs verordnet.
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Ein Sitz der Royal Bank of Scotland (RBS) in London: Das Geldhaus will sich offenbar aus dem Firmenkundengeschäft in Asien zurückziehen. Quelle: dpa

Ein Sitz der Royal Bank of Scotland (RBS) in London: Das Geldhaus will sich offenbar aus dem Firmenkundengeschäft in Asien zurückziehen.

(Foto: dpa)

BangaloreDie Royal Bank of Scotland (RBS) will sich einem Agenturbericht zufolge aus dem Firmenkundengeschäft in Asien zurückziehen. Der Großteil des Geschäfts werde zum Verkauf gestellt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit den Diskussionen vertraute Person.

Der Schritt könne rund 2000 Beschäftigte in Asien betreffen. An einem Teil des Geschäfts in Singapur mit festverzinslichen Papieren werde die Bank wahrscheinlich festhalten, zitierte die Agentur den Insider. RBS lehnte eine Stellungnahme ab.

RBS-Chef Ross McEwan hatte dem Geldhaus im Februar 2014 einen radikalen Sparkurs verordnet. Die von der britischen Regierung kontrollierte Großbank soll sich stärker auf Privat- und Firmenkunden im Heimatmarkt fokussieren und dafür das riskantere Investmentbanking sowie und ihr Engagement im Ausland stutzen.

  • rtr
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