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Ruhe nach der Krise Apobank windet sich aus Klammergriff

Deutschlands größte Genossenschaftsbank hat ihren Bestand an toxischen Wertpapieren im ersten Halbjahr 2011 deutlich abgebaut und so Abschreibungen und Risikovorsorgen halbiert.
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FrankfurtDie Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) kommt nach der Finanzkrise langsam wieder zur Ruhe. Deutschlands mit Abstand größte Genossenschaftsbank befreit sich zunehmend von den toxischen Wertpapieren, die sie in der Finanzkrise in große Schwierigkeiten gebracht hatten.

Der Bestand sei in den ersten sechs Monaten auf 3,5 von 4,2 Milliarden Euro abgebaut worden, die Abschreibungen und Risikovorsorgen dafür halbierten sich fast auf 62 (Vorjahr: 116) Millionen Euro, wie die auf Heilberufe spezialisierte Bank am Mittwoch mitteilte. Der Überschuss ging im ersten Halbjahr dennoch auf 23,5 (25) Millionen Euro leicht zurück, unter anderem wegen der teuren Ablösung des eigenen IT-Systems durch das genossenschaftliche System bank21.

Vorstandschef Herbert Pfennig versprach den Mitgliedern - zumeist Apothekern, Ärzten und Zahnärzten - auch für 2011 eine Dividende. 2009 war sie wegen hoher Verluste ausgefallen, für 2010 schüttete die Apobank vier Prozent aus. Zugleich muss die Bank mit ihren 350.000 Kunden aber die Rücklagen ausbauen, um die Kernkapitalquote zu erhöhen und die neuen Eigenkapitalregeln nach Basel III zu erfüllen. In den ersten sechs Monaten stieg die Kennziffer auf 8,5 von 7,6 Prozent.

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  • rtr
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