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Russische Wirtschaftskrise Societe Generale bangt um Gewinne

Einem Insider zu folge bereitet die russische Wirtschaftskrise der französischen Societe Generale in dem Land erhebliche Probleme. Die geplante Steigerung der Eigenkapitalrendite, dürfte mehr Zeit in Anspruch nehmen.
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Die Societe General hat wegen der russischen Wirtschaftskrise Probleme, ihre Ziele in dem Land zu erreichen. Dies meldet das „Wallstreet Journal“ unter Berufung auf einen Insider. Quelle: dpa

Die Societe General hat wegen der russischen Wirtschaftskrise Probleme, ihre Ziele in dem Land zu erreichen. Dies meldet das „Wallstreet Journal“ unter Berufung auf einen Insider.

(Foto: dpa)

Paris Die französische Großbank Societe Generale könnte einem Medienbericht zufolge in Russland wegen der dortigen Wirtschaftskrise um mehrere Jahre zurückgeworfen werden. Es dürfte schwierig werden, in Russland wie vom Institut geplant die Eigenkapitalrendite bis 2016 auf 14 von zuletzt 12,7 Prozent zu steigern, zitierte die Zeitung „Wall Street Journal“ einen Insider. „Es dauert weitere zwei oder drei Jahre, um dieses Ziel zu erreichen.“ Eine Sprecherin der Bank sagte dazu am Dienstag, es sei verfrüht, in der gegenwärtigen Lage die für Ende 2016 angepeilten Gewinnziele für das Russland-Geschäft zu überprüfen.

Der Ukraine-Konflikt, der Ölpreis-Verfall und die Talfahrt des Rubel belasten derzeit die russische Wirtschaft. Ministerpräsident Dmitri Medwedew befürchtet inzwischen eine schwere Rezession in seinem Land. Die Lage wirkt sich auch auf ausländische Unternehmen aus, die in Russland vertreten sind.

Es wird allerdings nicht damit gerechnet, dass sich große internationale Geldhäuser wie die Deutsche Bank oder BNP Paribas aus Russland zurückziehen. Auch Societe Generale hege keine solchen Pläne, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Das Institut setzt demnach darauf, dass der Konflikt in der Ostukraine in der ersten Jahreshälfte 2015 gelöst wird und die Ölpreise wieder anziehen. Die Societe-Generale-Sprecherin sagte, die Aktivitäten in Russland seien ein langfristiges Investment. Ende 2016 werde damit gerechnet, dass das Russland-Geschäft fünf Prozent des gesamten Nettogewinns ausmachen werde.

Societe Generale hatte sich 2006 bei der Rosbank eingekauft und im April dieses Jahres ihren Anteil trotz des Konfliktes in der Ukraine auf 99,4 Prozent erhöht.

  • rtr
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