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Sanierung der Addiko-Bank Balkan-Banker Ulrich Kissing erfüllt schwierige Mission

Der frühere Deutsche-Bank-Manager hat im Auftrag des Finanzinvestors Advent die Südosteuropa-Tochter der früheren Hypo Alpe Adria saniert.
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Addiko in die schwarzen Zahlen geführt. Quelle: Hypo Group Alpe Adria AG
Ulrich Kissing

Addiko in die schwarzen Zahlen geführt.

(Foto: Hypo Group Alpe Adria AG)

WienErleichtert wirkt Ulrich Kissing im Dachgeschoss der Alten Börsen im Herzen von Wien. Denn der CEO der auf Südosteuropa spezialisierten Addiko-Bank hat seine schwierige Aufgabe gemeistert. „Ich habe meine Mission erfüllt“, sagt der 60-Jährige.

Der gebürtige Sauerländer hat die ehemalige Südosteuropa-Tochter der österreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria mit einem Nettogewinn von knapp 42 Millionen Euro aus den roten Zahlen geführt. „Ich bin stolz, dass ich die Wende geschafft und die Bank neu ausgerichtet habe“, sagt der frühere Manager der Deutschen Bank, der seit Mitte 2015 zwischen Frankfurt und Wien pendelt.

Die Addiko-Bank, aktiv in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro, ist im Besitz des US-Finanzinvestors Advent. Eine 20-prozentige Beteiligung hält zudem die Osteuropa-Bank EBRD.

Unser Kissings Führung hat die Bank Mitarbeiter und Filialen abgebaut und Zuständigkeiten dezentralisiert. Addiko unter dem Aufsichtsratsvorsitz von Hermann-Josef Lamberti konzentriert sich heute auf das Geschäft mit Privatkunden und kleinen sowie mittleren Unternehmen auf dem Balkan.

„Unter Advent hatte ich die vergangenen knapp drei Jahren große Freiheiten“, sagt Kissing, der wöchentlich 70 bis 80 Stunden für Addiko in Wien und in Südosteuropa im Einsatz war. Insbesondere das Team in Bosnien ist dem Banker mit der Fliege ans Herz gewachsen. Zum Ende des Monats wird Kissings den Chefsessel bei der Addiko-Bank an seinen rumänischen Vorstandskollegen Razvan Munteanu abgeben.

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