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Sanierungskonzept Griechische Eurobank übernimmt Immobilienfirma Grivalia Properties

Die Kapitalbasis erhöhen ist wichtigstes Sanierungsziel für griechische Banken. Die Eurobank ist mit der Übernahme von Grivalia auf einem guten Weg.
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Griechenlands drittgrößte Bank, Eurobank, will die Immobilienfirma Grivalia Properties übernehmen Quelle: dapd
Eurobank stockt auf

Griechenlands drittgrößte Bank, Eurobank, will die Immobilienfirma Grivalia Properties übernehmen

(Foto: dapd)

Athen Griechenlands drittgrößte Bank, Eurobank, will die Immobilienfirma Grivalia Properties übernehmen. Die Transaktion solle über einen Aktientausch abgewickelt werden, sagte ein Vertreter der Eurobank am Sonntagabend. Das Geldhaus erhöhe mit dem Schritt seine Kapitalbasis um rund eine Milliarde Euro. Zum Kaufpreis machte der Sprecher keine Angaben.

Die in Athen ansässige Grivalia Properties befindet sich im Besitz der kanadischen Investmentgesellschaft Fairfax Financial. Fairfax hält 51,4 Prozent an Grivalia und 17 Prozent an der Eurobank. Bei Grivalia war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Eurobank wurde während der Schuldenkrise des Landes mit Geldspritzen rekapitalisiert.

Die Notenbank in Athen arbeitet mit Hochdruck an einem Sanierungskonzept für die angeschlagenen griechischen Geschäftsbanken. Die vier systemischen Institute – Piraeus Bank, Eurobank, National Bank of Greece und Alpha Bank – saßen Ende Juni auf nicht mehr bedienten oder akut ausfallgefährdeten Krediten von 88,6 Milliarden Euro.

Mit Kernkapitalquoten von durchschnittlich 16 Prozent stehen die vier griechischen Banken zwar auf den ersten Blick ganz gut da. Doch das Bild täuscht. Ende Juni 2018 belief sich das Eigenkapital der Institute auf 26,6 Milliarden Euro. Davon entfielen 21,1 Milliarden, also fast 80 Prozent, auf Steuergutschriften durch Verlustvorträge

  • rtr
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