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Santander Spanische Großbank will faule Kredite verkaufen

Einem Insider zufolge will Spaniens größte Bank Santander ein Paket von rund 2600 unbezahlten Hypotheken verkaufen. Eine Beratungsgesellschaft ist offenbar damit beauftragt, die faulen Kredite an den Mann zu bringen.
2 Kommentare
Spaniens größte Bank Santander möchte laut Insider ein Paket mit faulen Hypothekenkrediten loswerden. Quelle: ap
Santander

Spaniens größte Bank Santander möchte laut Insider ein Paket mit faulen Hypothekenkrediten loswerden.

(Foto: ap)

Madrid Spaniens größte Bank Santander will einem Insider zufolge faule Hypothekendarlehen im Volumen von knapp 800 Millionen Euro loswerden. Das Institut habe dazu die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers angeheuert, sagte die mit dem Vorgang vertraute Person am Mittwoch.

Das angebotene Portfolio umfasse rund 2600 unbezahlte Hypotheken. Der Verkauf werde voraussichtlich in den kommenden Monaten abgeschlossen, das Geschäft befinde sich aber noch in einem frühen Stadium. Santander lehnte eine Stellungnahme ab. Die Zeitung „Expansion“ hatte über die Darlehensverkäufe zuerst berichtet.

Auch Spaniens einstiges Kriseninstitut Bankia steht einem Insider zufolge kurz davor, ausgefallene Kredite zu veräußern. Hier soll es um ein Volumen von 1,3 Milliarden Euro gehen.

Die wertvollsten Namen der Bankenwelt
Platz 10: Banco Santander
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Die spanische Großbank Santander eröffnet das Ranking der wertvollsten Bankenmarken der Welt. Die Auswertung für das vergangene Jahr lieferte das Magazin „The Banker“. Bei der Bewertung der Marke spiele besonders der Geschäftsausblick (Gewinnprognose) und die Wahrnehmung von Risiken eine entscheidende Rolle. Viele Institute arbeiten an ihrem Markenwert, der sich nicht nur in Kundenvertrauen widerspiegelt, sondern auch in Eigenständigkeit und Innovation. Sprich: Eine starke Marke fällt im Wettbewerb auf. Die Spanier kommen auf einen Markenwert von 18,7 Milliarden US-Dollar, sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Das Markenrating ist AAA-.

(Foto: Reuters)
Platz 9: Bank of China
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Die Bank of China zählt zu den vier riesigen Staatsbanken der Volksrepublik. Ihr Umsatz liegt bei über 300 Milliarden Yuan im Jahr. Das entspricht grob 40 Milliarden Euro. Im Boomland China haben die regulierten Institute reichlich zu tun. Die Bank of China wird zudem vom Finanzstabilitätsrat als systemrelevant überwacht und muss strenge Auflagen erfüllen. Der Markenwert beträgt rund 20,4 Milliarden Dollar, 22 Prozent mehr als zuletzt.

(Foto: dpa)
Platz 8: Agricultural Bank of China
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Die teilverstaatlichte chinesische Bank ist eine der größten ihrer Art. Die ABC hat schätzungsweise 320 Millionen Privatkunden und etwa 2,7 Millionen Geschäftskunden. Fast eine halbe Million Menschen arbeitet in knapp 24.000 Filialen. 2010 sammelte die Bank mit ihrem Börsengang 22,1 Milliarden Dollar ein. Ihr Markenwert beträgt 22,7 Milliarden Dollar, ein Plus von 28 Prozent.

(Foto: Reuters)
Platz 7: JP Morgan Chase
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First, we take Manhattan: JP Morgan Chase sitzt in New York und ist nach Marktkapitalisierung die größte Bank der USA und nach Eigenkapital das zweitgrößte Finanzinstitut der Welt. Den Markenwert können da auch die hohen Handelsverluste – also Fehlspekulationen – aus dem Jahr 2012 nicht nachhaltig schmälern. Die Marke Chase ist rund 24,8 Milliarden Dollar schwer. Der Zuwachs beträgt sieben Prozent.

(Foto: dapd)
Platz 6: Bank of America
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25,7 Milliarden Dollar beträgt der Markenwert der Bank of America – noch, muss man sagen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von vier Prozent. Das Fachmagazin „The Banker“, was die BoA 2008 noch als wertvollste Bankmarke führte, bescheinigt dem Finanzriesen, nach Eigenkapital das größte Institut seiner Art zu sein. Auch die Bank of America darf sich über das Prädikat „systemrelevant“ freuen – das stärkt natürlich das Markenvertrauen.

(Foto: dpa)
Platz 5: Citi
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Wie die BoA gehört auch die Citigroup zu den „Big Four“ der US-Banken. Zuletzt lag die Bilanzsumme des Riesen bei 1,88 Billionen Dollar, der Umsatz 76,4 Milliarden. Sie ahnen es – systemrelevant, streng kontrolliert. Der Markenwert beträgt 26,2 Milliarden Dollar, was einem Plus von sieben Prozent entspricht.

(Foto: dapd)
Platz 4: China Construction Bank
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China wächst buchstäblich in den Himmel. In den zahlreichen Millionenmetropolen kommen mit dem Industrie-Boom auch die Wolkenkratzer. Der Bauwirtschaft kommt das gelegen – und damit der China Construction Bank, die rund 27 Prozent aller Baukredite im Reich der Mitte vergibt. Der Markenwert liegt bei 26,4 Milliarden Dollar. Das sind stolze 39 Prozent mehr als im Vorjahr.

(Foto: Reuters)
Finance Briefing
  • rtr
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2 Kommentare zu "Santander: Spanische Großbank will faule Kredite verkaufen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ Ergänzung:

    muß heißen:
    ...........................sind die 100 Mrd. von Griechenland für uns nur Peanuts.

  • Na also - da sind sie ja. Jedenfalls ein paar wenige zeigen sich nun.
    Viel mehr davon liegt gerade in Spanien noch in den Kellern und wird wegen gesetzlicher Ausnahmeregeln bisher nie abgeschrieben.

    Nur auf diese krumme Weise sind die Eurobanken nicht pleite - es dürfte nach hiesiger Erfahrung fast alle betreffen. Allerdings konnte viele von ihnen die bald auch abschreibungsreifen diversen Staatspapiere seit Jahren schon zu Überpreisen und zu Lasten der Steuerzahler an die EZB verkaufen. Die Programme damals beliefen sich auf über 2 Billionen Euro.
    Gegen die dort lauernder Schäden für die Haushalte - auch Deutschlands - sind die 100 Mrd. für uns nur Peanuts.

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