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Schwächen im operativen Geschäft bleiben Mainzer Landesbank steigert Überschuss

Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat im ersten Halbjahr 2004 ihren Überschuss trotz operativer Schwächen um fast ein Drittel gesteigert. Dank eines günstigeren Steueraufwands erreichte die Bank unter dem Strich einen Konzernüberschuss von 59 Mill. Euro.

pk FRANKFURT/M. Intensiver Wettbewerb und die moderate Entwicklung bei der Kreditvergabe drückten auf den Zinsüberschuss, ebenfalls niedriger fiel der Provisionsüberschuss aus dem Wertpapiergeschäft aus. Bei etwas höheren Verwaltungsaufwendungen sank das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge gegenüber dem zeitanteiligen Vorjahreswert um 7,6 Prozent auf 88,6 Mill. Euro.

Vorstandschef Klaus G. Adam sprach von einem „unverändert harten Wettbewerb“, deshalb müssten die „Kostenstrukturen weiter verschlankt“ und der Risikoaufwand niedrig gehalten werden. Adam strebt für sein Institut nach dem Wegfall der staatlichen Ausfallgarantien Mitte 2005 ein „A“-Rating bei Standard & Poor’s an, derzeit lautet das so genannte Schattenrating, das den Vorgang vorwegnimmt, auf „A-“. Positive Impulse verspricht sich die LRP vom Mittelstandsgeschäft und der Exportfinanzierung. Dagegen sei bei Immobilienfinanzierungen erst im nächsten Jahr eine Nachfragebelebung zu erwarten. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern sank im ersten Halbjahr auf 11,2 (13,9) Prozent, die Kernkapitalquote erreichte 9,8 (7,3) Prozent.

Die LRP wird nach einem Zusammenschluss künftig als 100-prozentige Tochter der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) geführt. Adam geht davon aus, dass die erforderlichen Gremienbeschlüsse planmäßig bis zum Jahresende erfolgen. Momentan halten die LBBW 20 Prozent und die rheinland-pfälzischen Sparkassen 80 Prozent an der LRP. Die Sparkassen werden ihren Anteil gegen rund fünf Prozent an der LBBW tauschen.

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