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Schweizer Bank Credit-Suisse-Hoffnungsträger Iqbal Khan verlässt Bank

Der bisherige Chef der Vermögensverwaltung will seine Karriere außerhalb der Credit Suisse fortsetzen. Spekuliert wird über Khans Einstieg bei Julius Bär.
Update: 02.07.2019 - 13:18 Uhr Kommentieren
Der Bankmanager wird als möglicher Kandidat für den Chefposten bei Julius Bär gehandelt. Quelle: Reuters
Iqbal Khan

Der Bankmanager wird als möglicher Kandidat für den Chefposten bei Julius Bär gehandelt.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die Credit Suisse verliert den Chef ihrer Vermögensverwaltungssparte und damit einen Hoffnungsträger und Nachfolgekandidaten für Bankchef Tidjane Thiam: Iqbal Khan habe die Schweizer Großbank verlassen, erklärte diese in der Nacht auf Dienstag. „Nach sechs Jahren als Finanzchef und später als Chef der internationalen Vermögensverwaltung habe ich entschieden, den nächsten Karriereschritt außerhalb der Credit Suisse Gruppe zu setzen“, sagte Khan.

Er wird per Anfang Juli von seinem Finanzchef Philipp Wehle abgelöst, der auch in die Geschäftsführung einzieht. An der Börse gab die Credit-Suisse-Aktie 1,2 Prozent nach.

Welches die nächste Station von Khan ist, blieb zunächst unklar. Sein Name fiel zuletzt immer wieder, wenn es um die Besetzung von Top-Jobs in der Schweiz ging - etwa auch beim Credit-Suisse-Erzrivalen UBS, der das Wachstum seiner Vermögensverwaltungssparte ankurbeln will.

Zudem gilt Khan als Anwärter auf den Chefposten bei Julius Bär. Dort sucht der Verwaltungsrat Insidern zufolge nach Nachfolgern für Bankchef Bernhard Hodler. Weder Bär noch UBS wollten sich am Dienstag dazu äußern. Khan stehe wohl ziemlich weit oben auf sämtlichen Listen für die Besetzung von Top-Jobs - sei es bei Bär, UBS oder ausländischen Banken, sagte ein Credit-Suisse-Insider.

Der 43-jährige Schweizer mit pakistanischen Wurzeln gilt als Aufsteiger: Als der ehemalige Ernst&Young-Berater 2015 die Leitung der internationalen Vermögensverwaltung übernahm, gab es in der Bank einige skeptische Stimmen. Doch der eloquente Khan strafte seine Kritiker Lügen: Seit seinem Amtsantritt war die Sparte die wachstumsstärkste der drei im Geschäft mit reichen Privatpersonen tätigen Divisionen.

Offen ist, was der Abgang von Khan für die Nachfolgeplanung an der Spitze der Credit Suisse bedeutet. Als Chef einer Kernsparte galt Khan als aussichtsreicher Anwärter auf den Posten von Thiam. Nach Einschätzung von Insidern könnte der Schritt auch darauf hindeuten, dass Thiam möglicherweise länger an der Spitze der Bank bleibt, als erwartet.

Der neue Spartenchef Wehle ist bereits seit 2005 bei der Schweizer Großbank und bekleidete dort mehrere Managementpositionen in der Schweiz und Asien.

Mehr: Im zweiten Quartal 2018 erzielte die Credit Suisse einen Gewinn von mehr als 600 Millionen Franken. Das lag auch am radikalen Umbau unter CEO Tidajne Thiam.

  • rtr
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