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Schweizer Bank Credit Suisse tauscht Chef ihrer Investmentbank-Sparte aus

David Miller soll James Amine als Führung des Investmentbankings ablösen. Im Beratungs- und Kapitalmarktgeschäft schrieb die Bank zuletzt rote Zahlen.
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Die Investmentbanking-Sparte hatte zuletzt rote Zahlen geschrieben. Quelle: dpa
Credit Suisse

Die Investmentbanking-Sparte hatte zuletzt rote Zahlen geschrieben.

(Foto: dpa)

Zürich Erneuter Wechsel in der Führungsriege der Credit Suisse: Die Schweizer Großbank tauscht den Chef ihrer Investmentbanking-Sparte aus, die zuletzt rote Zahlen geschrieben hatte. Die Führung des Beratungs- und Kapitalmarktgeschäfts soll ab sofort der Manager David Miller übernehmen. Er stammt aus den Reihen der Bank und gilt als Experte für strukturierte Produkte.

Miller folgt damit auf James Amine, der in der Investmentbank der Credit Suisse seit der Finanzkrise führende Rollen bekleidet hat. Amine soll künftig eine neu geschaffene Rolle im Asset Management der Schweizer Bank übernehmen. In einer Pressemitteilung dankte Bankchef Tidjane Thiam dem Amerikaner für dessen „unschätzbaren Beitrag“ für das Geschäft.

Doch zuletzt hatte die Investmentbank der Credit Suisse wenig Freude gemacht. Die Erträge sanken im dritten Quartal um 21 Prozent auf 428 Millionen Dollar, der Vorsteuerverlust betrug 16 Millionen US-Dollar. 

Die Bank erklärte das vor allem mit dem mauen Marktumfeld: Es habe weniger Fusionen und Übernahmen und weniger Börsengänge gegeben, zudem hätten sich die Kunden zurückgehalten, hieß es von der Credit Suisse bei der Vorstellung der Quartalsergebnisse.

ZKB-Analyst Javier Lodeiro sieht es positiv, dass die Sparte einen neuen CEO bekommt. „Er wird den Turnaround dieser Einheit herbeiführen müssen“, sagte Lodeiro.

Mehr: Nach der Affäre um die Überwachung eines Topbankers verschaffen gute Zahlen dem Credit Suisse-Chef Tidjane Thiam etwas Luft. Für das Ergebnis ist allerdings auch ein Sondereffekt verantwortlich.

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