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Schweizer Bank UBS erhöht Zwei-Millionen-Dollar-Schwelle für reiche Privatkunden nicht

Auch künftig wird die Schwelle für Private-Banking-Dienstleistungen bei der UBS nicht erhöht. Andere Banken hoben diese Grenze zuletzt an.
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UBS ist nach Angaben von Asia Private Banker der größte Vermögensverwalter in Asien. Quelle: Reuters
UBS

UBS ist nach Angaben von Asia Private Banker der größte Vermögensverwalter in Asien.

(Foto: Reuters)

ZürichUBS Group AG habe keine Pläne, anderen Banken zu folgen und die Schwelle von zwei Millionen Dollar für den Zugang zu ihren Private-Banking-Dienstleistungen zu erhöhen, sagte die Leiterin des globalen Wealth Managements der Schweizer Bank in China.

„Dies steht nicht zur Diskussion“, sagte Marina Lui in einem Interview mit Bloomberg in Hongkong. „Wir wollen uns nicht einschränken, ein Zwei-Millionen-Dollar-Kunde kann über Nacht zu einem Zwei-Milliarden-Dollar-Kunden werden.“

Andere Vermögensverwalter haben ihre Schwellenwerte in den letzten Jahren angehoben, da strengere Regulierung und höhere Compliance-Kosten die Banken dazu bringen, sich auf höherwertige Kunden zu fokussieren. Standard Chartered Plc und die Bank of Singapore der Oversea-Chinese Banking Corp. haben beide angekündigt, die von ihren Privatkunden benötigten Mindestvermögenswerte von zwei Millionen Dollar auf fünf Millionen Dollar anzuheben.

Zur Rechtfertigung der unveränderten globalen Politik der UBS, verwies Lui auf das Beispiel eines namentlich nicht genannten chinesischen Kunden, der vor drei Jahren nahe oder sogar unter dem Mindestbetrag von zwei Millionen Dollar lag, der erforderlich ist, um sein Konto bei der Private Bank zu halten. Er wurde später in den Status eines Milliardärs katapultiert, als er seine Firma in Hongkong an die Börse brachte, sagte Lui.

Lui lehnte es ab, konkrete Zahlen zu nennen, sagte aber, dass die schnelle Schaffung von Wohlstand in China der UBS geholfen habe, ihr Management von chinesischem Offshore-Vermögen doppelt so schnell zu steigern wie in der Region insgesamt. „Das verwaltete Vermögen aus China hat sich seit 2012 vervierfacht, verglichen mit etwa einer Verdoppelung in der Region“, sagte sie.

UBS ist nach Angaben von Asia Private Banker der größte Vermögensverwalter in Asien mit einem Gesamtvolumen von 382 Milliarden Dollar zum Ende des letzten Jahres.

Während viele der Kunden der UBS auf dem chinesischen Festland Unternehmer sind, die ihr Vermögen durch Deal-Making und Risikobereitschaft gemacht haben, gehen sie oft konservativer vor, wenn sie ihr Geld außerhalb investieren, sagte Lui. „Was sie mit dem Vermögen außerhalb machen wollen, ist ganz anders. Sie suchen nicht nach etwas, das sehr dramatisch ist oder eine hohe Rendite bringt, das ist ihr Geld für schlechte Zeiten“, sagte sie.

UBS findet es schwierig, gute Kandidaten für ihr 180 Personen starkes Team von Kundenbetreuern in Hongkong zu finden, die sich auf Kunden auf dem chinesischen Festland konzentrieren, sagte Lui. Nach einem starken Ausbau, ausgehend von 50 Personen vor vier Jahren, soll das Team in diesem Jahr nur um fünf Prozent wachsen. Ende 2017 hatte UBS mehr als 1000 Relationship Manager in der gesamten asiatisch-pazifischen Region.

Trotz des rasanten Wachstums im Offshore-Geschäft liegt die eigentliche Herausforderung darin, Gelder in China zu verwalten, während das Land nach und nach den Bereich Vermögensverwaltung für ausländische Banken erschließt, sagte Lui. UBS hoffe, mit den chinesischen Kunden in Hongkong zusammenzuarbeiten, um mehr ihrer Vermögenswerte in China zu betreuen.

„Diese Kunden haben in der Regel 20 Prozent ihres Vermögens bei uns und die anderen 80 Prozent sind in China“, sagte sie. „Darin liegt eine sehr große Chance, die es zu nutzen gilt.“

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